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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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G. Lcstang. Nun das hat ja noch immer Zeit.

Mad. Lcstang (sehr unruhig). Ach nein.

G. Lcstang. Ich will Acht geben, wenn er wiederkommt

Mad. Lcstang. Thnn Sie das

G. Lcstang. Und es Ihnen dann gleich sagen. (Er geht.)

Mad. Lcstang (im Nachsinnen und Unruhe). Herr Onkel!

>8. Lcstang (läuft zu ihr). Was befehlen Sie?

Mad. Lcstang. Herr Onkel! Ich bitte Sie freundschaftlichum eine Gefälligkeit

G. Lcstang. Ach Gott so bin ich ja ein glücklicherMann. Soll ich was holen, wohin gehen kann ich

Mad. Lcstang. Sagen Sie meinem Manne ich wärean seinem Zimmer gewesen, ehe er weggegangen wäreSie hätten ihn zu erschüttert geglaubt Sie hätten michgebeten, nicht hinein zu gehen, und deßhalb wäre ich wiederumgekehrt!

G. Lcstang (ängstlich). Ach Gott! Liebe Frau I^ieee das kann ich nicht.

Mad. Lcstang (erstaunt). Nicht!

G. Lcstang. Werden Sie nicht böse ich bin mit demFehler behaftet, zu viel Wahrheit zu sagen: aber was nichtwahr ist das habe ich mich mein Lebelang nicht unterstandenzu sagen.

Mad. Lcstang (nach einer kleinen Pause, mit Gefühl). Siehaben Recht.

v. Lcstang. Darum bin ich ja in der Welt zu nichtsgekommen.

Mad. Lcstang. Nun es hat nichts ans sich gehenSie nur wieder.

V. Lcstang. Sie werden aber sehr böse seyn.