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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Bei meines Vetters Thränen etwa, oder bei dem armen Dinge,der Julie, die der Eine beschützt und wie ein Bacchant am Kopfenimmt und küßt, wenn sie vorher von andern ausgehunzt ist wieeine Dirne!

Wallnau. Wir werden uns erklären.

Maring. Und das kurz und gut. Aber was erklären Siemeinem Vetter? Sie »nd Sie? Bei meiner Seele, der armeVetter ist so sein und sentimental gemordet als wenn manihn rnit einem Beil auf der Landstraße vor den Kopf schlügenur ein bischen langsamer.

Wallnau lernst). Nun ist es genug.

Maring (schlagt sich vor den Kopf). Sie haben Recht! (Erzieht de» Handschuh ans.)

Mast. Lest an g lindem sic sich vor Unwillen bei Seite wendet).Unerhört.

Maring (wirft, inten, sie sich w-gwendet. zornig seinen Hand-schuh vor Wallnau'S Füge, deutet darauf und geht rasch zu MadamLestang, der er ganz freundlich, doch ohne Hohn sagt). Verzeihen Sie,daß ich beschwerlich geworden bin.

Wallnau (hebt unterdeß den Handschuh auf und steckt ihn ein).

Maring (tritt zurück und steht nach der Stelle, wohin er denHandschuh geworfen hatte, da er ihn ausgenommen bemerkt, macht erunbemerkt dem Rath Wallnau ei» kurzes Zeichen der Höflichkeit). Ach I(Indem wendet er sich zu Madam Lestang.) Fahren Sie NUN inGottes Namen fort, wo Sie stehen geblieben sind. (Er verbeugtsich gegen beide mit Anstand, aber kurz, und gehr.)