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Mad. Lcstang. Deine Handlungen reden deutlich.
Archiv. Lcstang. Wenn ich Dir noch verständlich wäre,so würde alles anders seyn.
Mail. Lcstang. Also bin ich es, die gefehlt hat?
Archiv. Lcstang. Jetzt fehlst Du. Früher habe ich ge-fehlt.
Mab. Lcstang. Ich verstehe Dich nicht.
Archiv. Lcstang. Leider!
Mad. Lcstang. Aber Deine Leidenschaft für Julien versteheich nur zu gut.
Archiv. Lcstang. Darüber wollen wir reden.
Mab. Lcstang. Möge das zu meiner Ruhe führen können I
Archiv. Lcstang. Ich betheure, ich schwöre Dir bei allemwas heilig ist, bei allem was mir lieb war und ist, bei DeinemWerthe, bei der treuen reinen Liebe, die ich für Dich empfinde —bei meinem Worte als ehrlicher Mann, das Werth hat bei Freun-den und Feinden, schwöre ich Dir, ich liebe Julien als eine guteTochter, für deren Bildung ich alles gethan habe, was man fürein anvertrautes kostbares Pfand thun kann. Aber wahrlich dieseEmpfindung hat gar nichts mit der Zärtlichkeit gemein, die ichohne Prunk, aber warm und redlich für Dich empfinde. Meinegute Friederike habe nun die Nachsicht und das Vertrauen, das un-schädliche Geheimniß mit Julien nicht ergründen zu wollen —Was antwortest Du darauf?
Mad. Lcstang. Der Wille mich zu beruhigen ist achtungs-werth, und dafür danke ich Dir.
Archiv. Lcstang. Und das ist alles, was Du mir sagenkannst?
Mad. Lcstang. Du mußt besser wissen als ich, wie fern