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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
58
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kein Wort mehr! (Sie reicht ibm die Hand) Ich bin zu sehr er-schüttert Ihre Freundschaft ist mir Ersatz daß meine innigsteDankbarkeit Ihnen, unglücklicher Mann! Ersatz geben könne soist dieses verwaiste Her, für große Empfindungen nicht abgestorben.(Sie reißt sich mit zärtlichem Umgestüm von dieser Unterredung gewaltsamlos.) Adieu, Wallnau!

Wallnau. Sie liebt mich sie liebt mich: es ist amTage! Fort ich muß nicht viel mehr daher kommen! Lestang Freund meiner Jugend, Vertrauter meines Kummers, meinFreund, mein Trost! Dich soll ich meiden? Dich, Du wirstmich verkennen, ich werde Dein Herz zerreißen und Du wirst nichtwissen, daß das meine verblutet. Sey es Pflicht und Ebrcgebieten; werde daraus was immer wolle ich muß mich los-reißen !

tlemrter Auftritt,

N a t h Wall a ». A r ch i v a r L e st a n g.

Archiv. Lcliang. Sieh da! Nun, Du kommst rechtzur guten Stunde!

Wallnau. Das gebe Gott!

Archiv. Lcstnng. So oft ist cs schon Deiner redlichenTheiluahme gelungen, den Unnmth meiner Frau zu verscheuchen.

Wallnau. Du hast es gewünscht es war Dein entschie-dener Wille

Archiv. Lest ang. Ja, es ist mir Trost, die guten Stunden,die ich nicht mehr erwerben kann, Dir zu verdanken.