kein Wort mehr! (Sie reicht ibm die Hand) Ich bin zu sehr er-schüttert — Ihre Freundschaft ist mir Ersatz — daß meine innigsteDankbarkeit Ihnen, unglücklicher Mann! Ersatz geben könne — soist dieses verwaiste Her, für große Empfindungen nicht abgestorben.(Sie reißt sich mit zärtlichem Umgestüm von dieser Unterredung gewaltsamlos.) Adieu, Wallnau!
Wallnau. Sie liebt mich — sie liebt mich: es ist amTage! Fort — ich muß nicht viel mehr daher kommen! Lestang— Freund meiner Jugend, Vertrauter meines Kummers, meinFreund, mein Trost! Dich soll ich meiden? Dich, — Du wirstmich verkennen, ich werde Dein Herz zerreißen und Du wirst nichtwissen, daß das meine verblutet. Sey es — Pflicht und Ebrcgebieten; werde daraus was immer wolle — ich muß mich los-reißen !
tlemrter Auftritt,
N a t h Wall „ a ». A r ch i v a r L e st a n g.
Archiv. Lcliang. Sieh da! — Nun, Du kommst rechtzur guten Stunde!
Wallnau. Das gebe Gott!
Archiv. Lcstnng. So oft ist cs schon Deiner redlichenTheiluahme gelungen, den Unnmth meiner Frau zu verscheuchen.
Wallnau. Du hast es gewünscht — es war Dein entschie-dener Wille —
Archiv. Lest ang. Ja, es ist mir Trost, die guten Stunden,die ich nicht mehr erwerben kann, Dir zu verdanken.