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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
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Archiv. Sehang (gutmüthig). Ja, meine liebe Jnlie.3nlic. Und Sie sagen immer die Wahrheit. Sie sind auchso gütig gegen mich so herzlich, daß ich oft darüber weine, daßSie nicht mein Vater sind.

Archiv. Sehang. Du bist ein gutes, dankbares Kind.

3 litte. Gewiß gewiß. (Sic sieht ihn wehmüthig an.)

Aber aber

Archiv. Schling. Run?

3 ntic. Wenn Sie nun nein daran kann ich garnicht denken tSie tcdcckt das Gesicht.)

Archiv. Lcjtaiig. Woran?

Julie. Wenn Sie nun einmal sterben sollten I (Seufzt.)Wo gehöre ich dann hin? Dann muß ich gleich aus dem Hauseund weiß nicht wohin!

Archiv. Sc Hang. Dafür ist gesorgt.

Jutic. Sie haben mir gesagt, daß mein Vater lebe.

Will er mich denn gar nicht sehen? Ach ich denke so

oft an ihn und stelle mir vor so groß mag er scyn, so

mag er ausschcn, so klingt der Ton seiner Stimme sowird er rufen meine liebe Julie! dann klopft mein Herz,

ich weine und rufe laut Vater, Vater, lieber Vater! Aberein Tag geht nach dem andern hin und keine Stimme antwortet:

meine Tochter!

Archiv. Le Hang. Sey ruhig. Du wirst Deinen Vaterkennen lernen.

Julie. Bald bald!

Archiv. Schanz. Vielleicht.

Julie (traurig). Vielleicht auch nicht. O das ist sehr

übel. Wenn ich unter meinen Freunden recht lustig bin,erzähle, singe oder wir spielen Sprüchwörter so ist mirauf einmal so zu Mnthe als dürfte ich nicht so laut lachen,