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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Archiv. Lest an st (sicht ibn erstaunt au).

Seeland. Bekiiinmern Sie Sich weniger um dieses Mädchen !

Archiv. Le st allst (seufzt und siebt in tiefen Äedankcn nieder).

Seeland. Dann ist Ihr HanSgliick gemacht.

Arch i v. Le stallst (sicht ihn an und sagt schmerzlich): Ist esmöglich!

Seeland. Nun?

Archiv. Le stang. Vertrant auch meine Frau mir nicht!

Seeland. Werden Sie meine Bitte erfüllen?

Archiv. Lestanst. Bin ich auch für die nicht zuver-lässig?

Seeland. Werden Sie meine Bitte erfüllen?

Archiv. Lcstanst. Ich kann es nicht.

Seeland. Das ist unter allen Umständen, die ich nichtweiter erörtern mag denn freilich ausfallend.

Archiv. Le st an st. Wenn man mißtrauisch gegen mich ist ja. Aber muß man mir nicht trauen?

Seeland. Wenn ein Mann durch eine solche Kleinigkeitseine Frau beruhigen kann, so

Archiv. Lcstan st. Sie fordern keine Kleinigkeit.

Seeland. Das Glück Ihrer Ehe geht über alles!

Archiv. Lestang. Und dies; wäre nicht zu schaffen, ohnedaß ich wie ein Niederträchtiger das feierliche Gelübde breche?

Seeland. Das Gelübde des Mannes an seine Frau istdas heiligste.

Archiv. Lestanst. Und wenn ich wegen der argwöhni-schen Grille einer Frau die Formalität begehe, Julien ans demHanse zu schaffen, so könnte sie beruhigt sehn? Wenn ich meineSorgfalt nicht mehr auf ein Mädchen wende, das ich seitihrem vierten Jahre erzogen habe, wenn ich unwürdig das heilige