G. Lcstang. Es sind zanksüchtige Menschen, seine Schwieger-eltern.
Mail. Lestang. So?
G. Lestang. Sonst fromme Leute, die fleißigsten Gottes«hansbcsnchcr. Sie versäumen weder Betstunde noch Frühpredigt.Sie sind reich und strenge. Der Rath ist darin zu beklagen.Wenn er nicht in allem Folge leistet, was sie haben wollen undwie sie es haben wollen, so bekommt er gewiß keinen Heller zuerben, wenn die Frau stirbt.
Mab. Lestang. Ja.
D. Lestang. Er ist ein armes Kind vom Lande, undhat sich die lange Zeit her schon mit der Frau und ihren Elterngeplagt.
Mab. Erstling. Ja.
G. Lestang. Freilich weiß ich wieder nicht, für wenHerr Wallnau Geld braucht. Er hat keine Erben noch naheVerwandten.
Mad. Lestang. Hm!
G. Lestang. Seine Frau stirbt bald.
Mab. Lestang. So?
G. Lestang. Sic ist hektisch. — Daher kommt auch dasbeständige Zanken.
Mab. Lestang. Warum erzählen Sic nun das alles?
G. Lestang. Es ist das Neueste, was ich weiß.
Mad. Lestang. Ich verlange keine Neuigkeiten.
V. Lestang. Ich wußte sonst nicht, was ich reden sollte.Ihre Hühner habe ich gefüttert.
Mab. Lestang. So?
V. Lestang. Sie sind recht munter.
Mab. Lestang. Daran thun die Hühner recht wohl.