Waiincr. Nein! Und hättest Du mir ihn lieber nicht ge-zeigt — er hat meine Heiterkeit verjagt.
Sclbcrt. Weswegen?
Wann er. Herbsttag! — Dieser Kranz ist Segen EuresHerbstes.— des Deinen! Werde ich doch fast unmuthig — indemich Deinen Segen betrachte, und inein dürres Feld I
Sclbcrt. Wannerl
Wan»er. Last des Lebens habe ich getragen — und dochfühle ich mich leer — denn ich habe dem Staate keine Kindergezogen.
lÄ malte. Onkel!
kpctcr. Vater!
Wanner. Gut, gut! — Autheil habe ich — das ist schon!— Wenn Ihr nun aber nicht so gut wäret — wie dann?Freund, Du hast sehr Recht — Hm! da wandelt man herum —spielt die schone Figur — wird alt und albern — und — einHund, eine Katze, ein Papagei, karessiren den Strohmann, andem nichts und der an nichts hängt!
Le liiert. Wir hängen alle an Dir.
Waiincr. Dein Herbsttag ist so gesegnet — da stehen dieFrüchte glücklich eingebracht. Der Wind fuhr Wohl über die Neh-ren — (nimmt Fritzen und Marien an der Hand) er bog sie — aberer zerknickte sie nicht.
Zelbcrt. Dafür danke ich Gott!
Peter. Und die schönste Wiese, für eine eigne Kuh — unddie beste Milch soll Jupiter haben. — O ich halte Wort!
Waiincr. Wort halten? Danach stehst Du aus — unddas macht mich frisch. Mutter! — von Ihrem Beispiel kam diegute Ehe — vom Beispiel alles Gute, was auch mit auf michfällt — Mutter! — trage diesen Kranz — diese Krone, die mir heuteso viel ehrwürdiger geworden ist, als eine in der Welt — die