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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Lrldcrt. Recht. Komm, laß Dein Herz an dem mei-nen schlagen, unsre Thränen sollen zusammenfließen. Du folgstdem Herzen, und es wird Dich lohnen. Sohn wehe demLande, dessen Richter nie weinen will er weiset den Schutz-engel der Unterthanen ab!

Ulanncr (geht hinten auf und ab).

Fra» Saale r. Komm, Fritz komm her.

Fritz (geht zu ihr).

Frau Saal er. Du ehrst Deinen Vater, wie es sich ge-bührt. (Sie hat ei» Kreuz um den Hals gebunden.) Gib das Dei-ner Braut, wenn sie ankommt; es ist ein Kreuz von schönen Ro-setten; mein seliger Herr schenkte mir cs an meinem Geburtstage.Das bedeute Dir: Wer hier Kreuz trägt glänzt oben.

Fritz. Dank Mutter aus vollem Herzen.

, Ul anncr (kommt vor). Höre ich will Dir auch ein Kreuzschenken meine Praxis in der Stadt. Die Thräne der gerette-ten Unschuld glänzt auch schön!

L c l I> crt. Zusammen leben wir

Ulan ncr. Bei einander sterben wir 6auckesmus igitur(Ruft au» dem Fenster.) Hört, ihr da unten, ihr Tänzer und Sprin-ger Oauckesmus igilur! Bringt euern Herbstkranz herEure Musik, Eure hübschen Mädchen herauf, herauf!

Frau Saale r. Die Schwiegertochter wird mir eher gutenTag geben, als Lonzour.

Er ne stille. Ich darf Deiner Braut doch ein Tuch nähen?

Fritz. Es soll ihr bester Schmuck seyn.

Le liiert. Fritz, Du machst alles, wie ich es wünsche.

Peter. Und Peter ist auch nicht übel I