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Lrldcrt. Recht. — Komm, laß Dein Herz an dem mei-nen schlagen, unsre Thränen sollen zusammenfließen. Du folgstdem Herzen, und es wird Dich lohnen. — Sohn — wehe demLande, dessen Richter nie weinen will — er weiset den Schutz-engel der Unterthanen ab!
Ulanncr (geht hinten auf und ab).
Fra» Saale r. Komm, Fritz — komm her.
Fritz (geht zu ihr).
Frau Saal er. Du ehrst Deinen Vater, wie es sich ge-bührt. — (Sie hat ei» Kreuz um den Hals gebunden.) Gib das Dei-ner Braut, wenn sie ankommt; es ist ein Kreuz von schönen Ro-setten; mein seliger Herr schenkte mir cs an meinem Geburtstage.Das bedeute Dir: Wer hier Kreuz trägt — glänzt oben.
Fritz. Dank Mutter — aus vollem Herzen.
, Ul anncr (kommt vor). Höre — ich will Dir auch ein Kreuzschenken — meine Praxis in der Stadt. Die Thräne der gerette-ten Unschuld glänzt auch schön!
L c l I> crt. Zusammen leben wir —
Ulan ncr. Bei einander sterben wir — 6auckesmus igitur(Ruft au» dem Fenster.) Hört, ihr da unten, ihr Tänzer und Sprin-ger — Oauckesmus igilur! Bringt euern Herbstkranz her —Eure Musik, Eure hübschen Mädchen — herauf, herauf!
Frau Saale r. Die Schwiegertochter wird mir eher gutenTag geben, als Lonzour.
Er ne stille. Ich darf Deiner Braut doch ein Tuch nähen?
Fritz. Es soll ihr bester Schmuck seyn.
Le liiert. Fritz, Du machst alles, wie ich es wünsche.
Peter. Und Peter ist auch nicht übel I