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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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so werbe ich zaghast. Nun, Bruder sep gut. Wir sindEin Blut, laß Dir's zu Herzen gehen, daß ich bauge fürDich bin.

Frisst (umarmt ihn). Zu Herzen geht mirs.

Wan» er. Mir auch.

Peter. Gott Lob! so werden sie ja wohl beide ver-

nünftig sehn!

Frisst Hast Du mich so lieb

Peter. Ja wohl.

Fritz. Sv habe ich Deine Briefe zu kalt gelesen.

Peter. Sey nur jetzt nicht kalt. Laß das Degenspiel weg,bleib leben. Ich will ihm den Weg weisen.

Da ii n er. Wie?

Peter. Das finde ich. wenn ich vor ihm stehe.

Fritz. Ohne Vcrtheidiguug?

pclcr. Was? (Zeigt seine Hünde.) Dal Die sind fest

und gut, vom Bater aus. Für jemand, den ich liebe, brechensie Eisen.

Fritz (nimmt seine Hand, gutmüthlg). Das ist kleberfall,tvaiiiicr (eben so). Gastrechtsbruch!

Fritz. Er ist in unscrm Hause

Wann er. Die Mehrheit ist gegen ihn

prtcr. Gastrecht das ist wahr!

tvanucr. Das mußt ihr beide ehren. Versprecht mir es.

Peter. Wie lange?

Da ii ii er. Bis er ans dem Hanse ist.

Peter (zu Fritz). Willst Du?

Fritz. Sv lange ja.

Danaer. Versprecht mirs

«Peter. Wahrhaftig!

F r i tz. Ich verspreche cs! (Sie gebe» ihm die Hände.>Jfflaud, theatral. Werke. II. 16