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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
Entstehung
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Wann er. Das ist ein andres.

Marie. Ach mein Vater

Wann er. Dann rathc ich Ihnen Geduld.

Marie. Geduld?

Wan »er. Wenn Sie einst Ihren Jrrthum filhlen. Trostund Beruhigung gebe Ihnen die Ausübung Ihrer Pflichten.

Zrhiltrr Auftritt.

Vorige. Frau Sanier.

Fra» Saale r. Sag mir um alles in der Welt, Marie

-Ja so der Herr ist hier Hm eben recht.

Hält Deine Bcrthcidigung vor ihm nicht Probe, so bist Du auchkeiner Schonung wcrth. Zweimal habe ich den Herrn von Lcchncrauf Dein Zimmer gehen sehen.

Wan »er. Nun er mag Ursache haben

Fr an Sanier. Dann bist Du allein an seine Zimmer ge-gangen hast die Hände gerungen, die Augen getrocknet dieThiire aufmachcn wollen, bist zurück gefahren beide Hände vorsGesicht gehalten und bist mit lautem Schluchzen in Dein Zim-mer gelaufen!

Marie (zitternd). Ach Herr Wanncr!

Wanncr. Hören Sic, liebe Frau, manchmal kommt es an-ders, als wir wollen Was thut das? Die beiden Leute liebensich. Erschrecken Sic nicht jetzt eben begehrt sie Lechner vomVater zur Gemahlin.

Frau Sanier. Marie Marie, gib Antwort! KannstDu das nicht? Gott was soll ich erleben!