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Selber! (schreibt). Feierlich — gut und wehmüthig wirbmir dabei. Nimm es — (gibt es ihn,) und gedenke meiner!
Wann er. Alle Jahre geh' ich einmal ganz allein in eineinsames Zimmer und dnrchlese dieß Buch; da setze ich denen einKreuz, die voran sind, trinke auf ihr Gedächtnis!, und das Wohlder Lebenden. — Selbert, das ist eine schone Stunde, eine lehr-reiche Stunde! Da vergleiche ich den Wahlsprnch eines jeden mitseinem Lebenslauf — sehe alle die Menschen — was sie thalen,wollten, erreichten, nicht erreichten — nnd fühle lebendig: Alles,warum wir uns herum tummeln — ist nicht der Mühe Werth,daß man grämlich würde, wenn es nicht gelingen will! Oriiiclen-wtis iZitur, denke ich. — Wenn wir fort sind, ist alles fort —nur das Gute nicht, das wir gethan haben — das lebt lange nachuns. So ist dieß Buch eine Wanderung auf die Gräber meinerFreunde für mich. Was ich wünsche — daß Du meinem Namenein Kreuz setzest — nicht ich deinem. Jetzt mag ich reisen, wennich will! — Das war der Abschied — nnd min weiter keinen!
Selber!. Du reisest doch nicht? —
Wann er. Bst, bst! — Deine Kinder sind scharmante Leute.— Peter ist gesund an Leib nnd Seele. Fritz —
Selbert. Könnte mich beunruhigen —
Wanner. Wenn er nicht so geschcidt wäre.
Selbert. Er ist so kalt.
W au »c r. Er möchte es sehn wollen nnd scheint cs.
Selber!. Fühlt nicht für seine Familie —
Wann er. Sag das nicht. Nur — mehr oder minder —und um das Mehr oder Minder streitet und grämt sich kein ver-nünftiger Mensch! Aber warum hängen Mariens Blüthen?