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Fritz. Ich kann viel; warum soll ich nicht viel wollen?
Seibcrt. Wie denkst Du das zu erreichen?
Fritz. Dazu leite mich Ihre Erfahrung —
Scll> crt. Davon hernach.
Fritz. Bald —
Scibert. Du bist schnell.
Fritz. Geradsinn sicht auf den ersten Blick, wie die Sacheliegt. Das ewige Abwägcn entnervt Entschluß und Thal.
Seibcrt. Liebst Du Amalien?
Fritz. Nein. Aber sie gefällt mir; ihr Ruf ist gut, sieist meines Standes, hat Vermögen, Verstand — und je früherich mich bestimmte, um so weniger Thorheit kann ich begehen.
Zclbert. Du weißt, Kapitale erbst Du nicht —
Fritz. Lassen Sie uns ans einen Dienst denken, den ich ihrentgegen bringen kann.
Seibcrt. Denken! — Bekommt man alles, woran mandenkt und wornach man strebt?
Fritz. Vieles davon. Ich werde viel werden in diesemLande —
Seibcrt. Du sprichst davon mit einer Sicherheit, die —
Fritz. Ich habe den Muth, das zu wollen und zu verlangen,was ich vermag: die meisten Menschen erschrecken vor dem, wassie in sich finden, erwerben nur, wo sie herrschen könnten —schlummern, bis sie ganz einschlafen. Pfui!
Sc liiert. Fritz, Lin ich Dir dadurch gleichgültig geworden— daß ich Dich keine Kapitale erben lasse?
Fritz (küßt seine Hand). Das war weise und väterlich vonIhnen gehandelt; daher kommt es, daß ich gearbeitet habe.
Scllicrt. Liebst Du mich?
Fritz. Ja.
Seid ert. Ja — nur Ja? Ach Fritz —