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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Fran Zaalcr. Da wird mir es wohl, wenn ich auf dasZurückgelegtc noch einmal hinsehe wenn mir daun vorwärtseine Höhe den Blick verschließt, daß ich nichts mehr sehe, als Fruchtund Himmel so gedenke ich dabei der Lieben, die schon hinübersind, und freue mich, daß es nicht so weit mehr ist.

Wan »er. Aha! Sic scharmircn mit dem Tode?

Das kann ich nicht. Mir ist und bleibt er allemal eine extraunhöfliche Erscheinung. Da wird man weggernfcn oft sovom ersten Glase, der zweiten Boutcille nnd ich unter uns,für morgen Mittag gesagt bin kein Freund von allzu frühemTischanfheben.

Fra» Sanier (freundlich). Will mirs gesagt seyn lassen.(Bedenklich.» Aber der Tod, Herr Liccnziat der Tod

Wan »er. Ei um alle Welt, wie möchte ich so lieben altenWein im Keller haben, nnd vom Tode sprechen! Wenn dieSonne noch so hell nnd so hoch am Himmel steht, nnd in die ge-füllten Gläser so neidisch hinein sticht als wollte sie dem gold-gelben Wein wieder nehmen, was sie ihm vor vier nnd vierzigJahren geschenkt hat

Fr an Zaalcr. In nuscrn Jahren, Herr LiccnziatWann er. Man muß sich vor dem Tode in Acht nehmen.Kommt der letzte Termin, nnd der grießgrame Kerl will mirkeine Frist mehr dekrctiren nun so bin ich auch da. Daßich ihm aber vorher die Cour machen sollte daraus wird nichts. Weil wir aber doch von Landstraßen redeten so muß ichIhnen sagen ich bin dankbar, wohlwollend alles was einKerl seyn muß, der den Tod nicht fürchten will, wenn ich ans derLcbcnsstraße solche Menschen finde, w-e ihr seyd, und

Fra» Zaalcr. Freut mich, Herr Wanner, srentMänner. Und solche Küchen, wie Sie bestellen. N»nmag Selbcrt mit meiner Nichte plaudern kommen Sie in den