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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Gefallen gethan hätte, wenn sie gleich mit uns gegangen wäre;daß es aber auch kein Fehler ist, daß sie bei ihrer Schwester nochgeblieben ist.

Salome. So finde ichs auch.

Ernst. Die Wahrheit zu sagen, ich auch.

Jakob. Ich auch.

Herr Trant. Ei, unsere alte Freundin kann ja wohl aucheinmal ihren Willen haben.

Lalo nie. Ach wenn ich nur einmal so jemand hätte, dersich meiner annähme!

Karl. Hier steht ja ein verdorbener Advokat. Liebes Kind!Haben Sie einen schlechten Handel?

Salome. Bewahre mich Gott!

Karl. Der Mann muß uns wohl durchhelfen.

Salome. Ludwig war noch nicht da!

Herr Trant. Der junge Wiese? Es ist wahr. Auch seinVater war noch nicht da.

Salome. Wie mache ichs wohl, Papa, daß ich ihn zu sehenkriege?

Herr Traut. Darin kann ich Dir dienen. Du läßt ihmeinen Gruß von mir sagen, und ich wäre hier.

Salome. Das geht an.

Jakob. Ich wills ihm sagen.

Ernst. Ich gehe mit. (Sie gehen ab.)

Salome (folgt)

Herr Trant. Wo gehst Du hin?

Salome. Ein bischen über den Garten hinaussehen, wo erherkommt. (Sic lacht.) Und ob er wohl geschwind geht?

Herr Trant. Du hast Recht!

Salome (geht).

Herr Traut. Tochter!