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Hcrr Trant (faßt seine Hand). Alter Freund! trittst DuDeine Favorite mit Füßen?
Larl. Ja, Herr! ja!
Hcrr Traut. Welche Umwandlung! Der alte Karl, derimmer seiner Perrücke die Cour machte —
Hart. War dumm von mir.
Hcrr Traut. Sie aufs sorgfältigste ausschmückte —
Larl. War einfältig dumm!
Hcrr Trant. Der ohne diese Zierde nicht leben konnte —
Larl. Ueberlegt nun, ob er nicht das Ding wcgwerfen, undzu sich sagen soll — „du mußt auch ohne das Ding lebenkönnen."
Hcrr Traut (lschclt). Das soll ja wohl eine Anspielung
sehn.
Larl (hebt die Perrücke auf). Man muß sich von seinen Ge-wohnheiten nicht auf der Nase tanzen lassen.
Hcrr Trant. Von Gewohnheiten nicht. Aberwenn —
Larl. Ich trage einmal keine Perrücke mehr. (Will gehen.)
Hcrr Traut. Bleib da!
Larl. Nicht gern!
Hcrr Traut. Du bist übler Laune?
Larl. Ja!
Hcrr Traut. Ich kann Dein Gleichniß nicht brauchen.
Larl. Es ist kein Gleichniß. Daß ich eine lange Gewohn-heit ganz ablege, ist meine Sache.
Hcrr Traut. Ich werde meine Sache nicht so machen.
Ernst. Papa!
Hcrr Traut. Mein Sohn!
Ernst. Wollen Sie noch von Herrn Karl seiner Perrückereden ?