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Herr Traut flacht). Baumeister?
Ernst (l-Lhaft). Ja, ja!
Herr Traut (nachdciikcnd). Hm! hm!
Ernst. Was meinen Sie?
Hcrr Traut. Es läßt sich davon reden.
Ernst. Wollen wir das nicht jetzt gleich thun?
Herr Trsant. Immerhin!
Ernst. Hauser bauen, war immer mein liebstes Spiel.
Herr Traut. Das ist wahr!
Ernst. Was Sie mich von der Mathematik gelehrt haben,ich meine — das hätte ich gut begriffen?
Herr Traut. Ja!
Ernst. Und der Riß, den ich zu unserer neuen Scheuer ge-macht habe —
Herr Traut. Hat eine gesunde Eintheilung.
Ernst (fröhlich). Nun also?
Herr Trant. Eine Scheuer ist noch kein Haus.
Ernst. Ich bin auch noch kein Baumeister.
Herr Traut. Gut Bursche! — Aber was hat Dir dieIdee so fest in Deinen Kopf gebracht?
Ernst. Die Häuser hier in der Stadt. Ich meine —alles andere Thun sieht man doch nicht so ganz fertig vor sichstehen wie ein Haus. Man kann schreiben, und predigen, undmarschiren — das geht weg wie das Wasser; kein Mensch merktdarauf, daß es da war. Wenn ich aber ein Haus baue,
so sehe ich es alle Tage höher werden. Und wenn das Hausfertig ist — so kann ich sagen — es ist ganz zum Ende ge-bracht. Ich kann nach acht Tagen, nach zehn Jahren daran gehen,und sagen, das habe ich vollführt; und wenn ich nicht mehr dabin, steht das Haus wohl noch da, und die Menschen sagen —Traut hat es gebaut.