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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
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Lath. Das heißt

Herr Trant. Arbeiten.

Kath. Arbeiten? das ist gut gesagt. Aber was?

Herr Traut. Abschreiben advociren Unterricht gebenWas die Menschen bedürfen. Wissenschaft ist Scheidemünze,jedermann bedarf ihrer man sammelt ein man tauschtman hält Haus und so gedeihet bald ans der Scheidemünzeeingewechseltes Gold.

Lath. Das klingt schön.

Hrrr Traut. Reines, erworbenes Gold. Nicht abgezwackterFlitter. Gold, das man zu Rathc hält, eben weil es erworbenist das, Herr Vetter, das ist schön!

ka t h. Non olrer Onele ich habe wirklich Wissenschaften.Herr Traut. Drum thnn Sie, wie ich Ihnen gerathen

habe.

Lath. Aber ich brauche Geld.

Herr Traut. Drum thnn Sie, wie ich Ihnen gerathen

habe.

Uath. Bei den Wissenschaften, die ich habe gibt cs einMittel, mir anfzuhelfen.

Hrrr Traut. Das ergreifen Sie.

Lath. Das zugleich meinem Herzen ein Bediirfniß gewordenist. Sie können mir dazu verhelfen.

Herr Traut. Ich diene gern.

Uath. Herr Onkel die Delikatesse verbietet mir mehr zusagen.

Herr Trant (nach einer Pause). Was die Delikatesse Ihnenverbietet zu sagen könnte die Pflicht mir verbieten zu gewähren.

Rath. Genug meine Ruhe, meine Hoffnungen, meinGlück stehen in Ihren Händen. (Geht ab.)