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2 (1858) Herbsttag Die Reise nach der Stadt
Entstehung
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L

Herr Trant (ruhig). Ei so wollte ich

Larl. Alles verwüstet von den meschanten Hühnern.

Herr Trant (schlagt Feuer). Schon wieder

Larl. Blnmen liegen auf dem Boden.

Herr Traut. Hm! Hm! (Bringt da« Feuer nicht zuwege )Larl. Der Boden ist verkratzt herüber und hinüber,durch einander, wie des Herrn Gerichtshalters Handschrift.

Herr Traut. Ich bringe kein Feuer zuwege.

(Er hört auf.)

Karl (ärgerlich). Sollens auch nicht. Ihre Pfeife ist meineSache.

Herr Traut. Ja ! (Er sieht ihn an.)

Kart (nimmt sie ihm, will sie stopfen). Was soll denn das?(A-rgerlich.) Ich mache ja alle Morgen Ihre Pfeife.

Hcrr Traut. Ja, heute hast Du es aber nicht gethan.Kart. Die verdammten Hühner! (Er kratzt den Tabak wiederheraus.)

Hcrr Traut. Ich will denn doch rauchen.

Kart. Die gottlosen Kinder!

Herr Traut. Es war ja gestopft.

Kart. Ich muß Ihre Pfeife besorgen die Kinder habendie Thüre offen gelassen.

Herr Traut. Ist unrecht.

Karl. Und der Madam ihre Hühner, die

Herr Traut. Ja, sie hat die Hühner gern.

Karl. Sonst auch nichts von der ganzen Landwirthschast.Hcrr Trant. Es ist wahr.

Larl. Ein Huhn ist ein so einfältiges Thier.

Hcpr Traut (lacht). Schlag Feuer an.

Kart (will«, läßts aber wieder). Sagen Sie mir nur, ob Siesich nicht ärgern, wenn Sie ein Huhn lange anguckt.