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Unhlicrg (steht von der Seite und weint).
Walsing. Sie bleiben zurück?
Kuh borg. Ach — mein Vater!
Wal sing. Ein Engel läßt ihn ahnen, daß noch sein Sohndes Frenndes gute Stunde redlich fühlt! (Er sieht an seine Thüre.)Sieh da — Rosen? — Ja, ich schlafe auf Rosen in meinem Alter.Dieß gewährt mir eure Tugend. Das Zengniß gebe ich euchallen. Ich bin ein glücklicher Mann — ein gesegneter Vater!Karoline, bleib wie du bist. Wilhelm, sey — was du sehn kannst.Marie — werde, was du versprichst.
Marie (führt ihn an den Tisch) Sehen Sie, Vater — dießist alles Ihre. (Gibt ihm die Weste.) Die haben wir beide gemacht.
Walsing. Ihr kleidet mich, liebe Kinder! — Ach — vonWilhelm? — Zeugnisse deines Fleißes? Mein Sohn, ich verstehemich auf den Werth dieses Geschenkes. — Ein Gemälde? Von wem?
Unhbcrg (bewegt). Von mir.
Walsing. Recht! — (Sieht es gerührt an). Wie wir uns zu-erst trafen — Ruhberg und ich — draußen an dem Scheidewegeda, von —
Unhbcrg. Von Ruhe und Verzweiflung!
Walsing. Dank! — Dieß Gemälde fordert ein Gegenstück,welches Ihr Leben mir in wenig Jahren gewähren wird (er führtalte an den Theetisch): wie Sie mit einer lieben Familie so um IhrFrühstück sitzen, den alten Walsing so gemalt vor sich hängen sehen,und Ihren Kindern sagen: „Er meinte es gut!" — Setzt Euch! —Herr Ruhberg zu mir, dicht zu mir. (Nuhberg setzt sich neben ihn.Er küßt ihn.) Mein ältester Sohn!
Unhbcrg. O Gott!
Walsing (schlägt in die Hand). So weit der Geburtstag! —Karoline, gib uns Thee!
Karoline (besorgt des Vaters Taffe). Da, lieber Vater!