Druckschrift 
1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
Seite
146
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LaroUnc. Wohlthäter? Wenn Sie wüßten, wie es michkränkt, so oft Sie meinem Vater diese Benennung geben!

Knhbcrg. Mein LÜohlthäter! Dieser einfache, geradeMann mein Lehrer und Wohlthäter, der mich, als ich in dumpfeVerzweiflung hingegeben war, ergriff, mich in die schöne Naturführte, an seiner Seite kindlich stimmte, und da wo alles lebte,webte und sich bewegte, allmächtig mir zuricf:Sey nützlich unddu wirst gedeihen!" der mich mit mir selbst bekannt machte; mires väterlich verwies, daß ich immer die äußersten Enden suchte, imGlück oder Unglück; der mich cs hell sehen ließ, daß, im Unglückund Kummer beharren wollen, der strafbarste Dünkel sey; derda er für das Wort Erwerb mir Achtung einflößte, mit eins michauf den glücklichen Mittelweg brachte, den edle, mäßige Seelenwandeln!

Üarotinc. Lieber Nnhberg, Ihre Dankbarkeit

U ii Hb erg. Nur hier lassen Sic mich mein Herz ansschütten: bei Ihrem Vater muß ich ja sogar das Dankgcfühl ersticken.

O hätten Sie mich gesehen, wie er mich fand!-Worte fassen

die Segenswünsche nicht edle Tochter des besten Mannes! ,Erküßt ihr mit Feuer die H-Nid,)

Dritter Auftritt.

Vorige. Johann.

Johann lüberreicht ein Vouquct>. Der Herr Major lassen sichdem Hause bestens empfehlen und von Herzen Glück wünschen.(Er firirt Ruhbcrgcn)

Üarolinc. Sage Er nur: noch hätten wir meinen Vaternicht gesehen.