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Zweiter Äuftritt.
Vorige. Pastor.
Pastor (bleibt IN Verlegenheit und Traurigkeit nicht weit venu Ein-gang- stehen). Fassen Sie Herz, lieber Freund!
Gbcrsörster. Ich bin ein Mann —
Pastor liegt die Hand auf seine Schulter). Ein tief gebeugterVater!
Gbcrsörster. Also keine Hoffnung?
Pastor. Alle Beweise sind gegen ihn.
Lchiilzc. Großer Gott!
Pastor. Weine, unglücklicher Vater, wir weinen mit dir.
Gbcrsörster (trocknet sich die Augen). Wie ist es zngegangen?— Ich muß wissen, was ich zu thun habe — erzählen Sie mir alles.
Schulze. Sollte Ihnen das nicht zu hart fallen, wenn Siees hören?
Gbcrsörster. Die Zeit geht hin, ich muß wissen, was ichzu thnn habe.
Pastor. Anton und Matthes trafen zu Lenthal im Gasthofezusammen. Sie geriethen heftig an einander. Anton zog, alleindie Anwesenden trennten sie glücklich. „Kerl, ich treffe dich wohlanderswo!" rief Anton in voller Hitze dem Matthes nach, undverließ bald darauf nach ihm das Haus. Kurz hierauf findet mailMatthes, ans dem Wege nach Granrode, blutend — ohne Zeichendes Lebens. Anton kommt dazu, erhitzt, verstört — seine Händeund Kleider voll Blut — „Der ist der Mörder!" schrieen alleBauern, „der ist's!" Matthes, mit dein Tode ringend, hebt seinbrechendes Auge auf Anton, und seufzt — „Ja, der ist's!"
Gbcrsörster (seht sich uud starrt vor sich hin).
Pastor. „Ich habe Streit mit ihm gehabt, aber ich bin