Amt man». Nun — so eine Summe nun, für alte Bäume,angelegt, wohl verwaltet, die kann alte ehrliche Diener warm hal-ten, die lieben Kinder gegen alle Ereignisse decken, und so, besterredlicher Freund, kann man es der Menschheit leichter machen,wenn man die Axt ein bißchen mehr und oster an der Wurzelspielen läßt. Verstanden?
Gbcrförjkcr. Nicht ganz.
Ämtmaiin. Von jedem Gewinn die Hälfte Ihre! Dagegenbekomme ich erforderlichen Falls Ihr Zengniß, wie ich es jedesmalvorschreibe.
Gbcrförjkcr. Daß dich alle Wetter! Den Teufel auf IhrenKopf sollen Sie bekommen! Was unterstehen Sie sich? Mir daszu sagen — in meinem Hause? Mir?
Ä m I mann. Nun, Herr Oberförster?
Gbcrförjkcr. Tausend Sapperment! In Ihrer Amtsstube,wo die heilige Gerechtigkeit blinde Kuh spielt, mögen Sie IhrenBauern so rechts links machen: aber wenn Sie einen alten treuenDiener des Fürsten zum Schurken machen wollen, so soll Ihnen —Herr! wenn Gastrecht nicht wäre, so lägen Sie jetzt Hals überKopf auf der Treppe.
Amt mann. Was ist das?
Gbcrförjkcr. Rudolph — he, Rudolph!in I m a n n. Der Wein ist Ihnen in den Kopf gestiegen. Siesind auf meine Ehre betrunken.
Gbcrförjkcr. Ihr scyd ein armer Schelm, daß Ihr dahinflüchtet! Ein bißchen rascher geht es Wohl nach einem Glase Wein,aber auf der geraden Linie stehe und gehe ich fest! Trotz gebotensey Ihm auf sein Lebtage, daß ich Ihm nie aus krummen Wegenbegegnen werde! Nennt mich Lei Euren Monatsgästcn einen grobenMann — das wird jeder glauben, so bald er hört, daß ich mitEuch gesprochen habe. Nennt mich einen Trunkenbold, oder einen