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Wirthiil. Geschwind, geschwind! Ich muß nach Weissenberg.Stell den Regenschirm parat — bring mir meine schwarze Sammt-kappc, meinen Sonntagsmantel und die Klapphandschnh. Rühredich (Bärbel ab.) Das arme Weib! (Sie räumt Sache» vorn von derBühne in den Hintergrund) und der gute Alte, sie grämten sich zuTode. Gleich will ich hin — alles zngeschlosscn — bei dem Wetterwird so niemand sonderlich kommen. Das Mädchen mag einmalHaushalten.
Lärlicl (bringt die Sachen).
Wirt hi ii. Nun du! mach deine Sachen gescheidt, hörst du?Jedermann richtig Maß — Niemand aufgehalten! (Setzt die Kappe auf.)
Siirlicl. Es ist über eine Stunde Weges, es ist Winterszeit— schlechtes Wetter, Ihr solltet doch dablciben. —
Wirthiil. Was Winterszeit, was schlechtes Wetter! die Leutehaben nur den einzigen Sohn. Ach, könnt' ich meinen Anton wiederholen, an's Ende der Welt wollte ich laufen.
Särlicl. Es hat ja Zeit bis morgen.
Wirt hin. Wie du es verstehst! Man soll nicht warten bismorgen, wenn man einem Menschen eine gute Stunde machen kann.
Liirlicl. Aber was geht es denn Euch an?
Wirthiil. Höre, ich habe dir's lange angemcrkt, wenn dunur einem Menschen ein Stück Brot abschneidcn sollst, so läßt dudas Maul hängen; keinem Menschen gönnst du was Gutes: aberden heimlichen Neidhart sollst du abschaffen, oder ich will nicht ge-sund von der Stelle gehen! daß du's weißt! (Echt ab.)
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