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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
Entstehung
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Rudolph. Nr. 3? Und groß Wildpret?

Anton (reißt es ihm ans der Hand und ladet). Her! Komm mirin den Weg, Spitzbube! Komm mir in dm Weg! ich will dirAntwort bringen, daß dir Hören und Sehen vergehen soll.

Rudolph. Es liegt Ihnen was im Kopf mein' ich.

Anton (ladet fort). Halt's Maul.

Rudolph. Leicht gerathen und bald gethan. Vorwitz plagtmich nicht aber ich habe Ihretwegen manches Ungcwitter vondem alten Herrn ans mich genommen, werde es wohl auch fernernoch; darum denke ich

Anton. Rndolph der Schuß hier der ist für denAmtmannsbuben.

Rudolph. Aber

Anton. Geh, wohin du willst schieß was du willstich geh auf die Straße nach Waldau. Komm!

Rndolph. Nicht von der Stelle, bis ich weiß, was Siegegen den Kerl haben.

Anton. Der Junge! der Bube! hat wieder an Friederikengeschrieben einen Liebesbrief, eine Schandbestellnng.

Liebes Friederikchen! Sie werden nun dem Vorschläge meinerEltern nachgedacht und für mich entschieden haben. Meine Persondürfte leicht so viel Interesse einflößen, wie der abgeschmackte Jägers-Lnrsche, der bei allen Dirnen zu finden ist. Kommt hierauf keineAntwort, so sehe ich meinen alten Vorschlag als von Ihnen eingc-willigt an, und reise Ihnen morgen früh nach Waldau heimlichentgegen. In jedem Fall wird dieses Rendezvous eine glücklicheStunde gewähren Ihren: ewig treuen

Peter von Zeck."

Und sie hat nicht geantwortet, und er reiset ihr jetzt entgegenund und Lahm schieße ich den Hund, wo ich ihn finde!