Ļton. Wen meint Ihr?
Matth es. Je nun — Ihre Jungfer Friederike.
Änton (giebt ihm eine Ohrfeige). Bursche, spreche Er den Namenmit Respekt aus!
Matth cs lohne die Manier verändert zn haben). Nun, nun, nursachte! Wußten Sie, was ich weiß! — Sie hatten mir die Ohr-feige nicht gegeben. (Will fort.)
Änton (reißt ihn zurück). Was wißt Ihr? Von wem? was?
Matth cs. Ich habe Ihre Ohrfeige — aber auch meine Nach-richt, (geschwind) und damit gehn Sie Ihrer Wege, ich meiner.
Änton. Kerl, ich prügle Euch, daß Ihr liegen bleibt, wennIhr nicht sprecht!
Matth cs. Wenn ich nicht sprechen will, so thu ich es nicht,und wenn ich todt geschlagen würde. cKalt.) Und nun bleibe ich da,und spreche nicht.
ÄNtS ll. Das Will ich sehen. (Sucht nach einem Stock, findet dasGewehr und reißt den Ladcstock heraus.) Und wenn das ganze Hauswach würde — was wißt Ihr? — Ich habe das Mädchen lieb;cs ist meine Base; ich will sie heirathen. Was wißt Ihr? (Packtihn an der Brust.) Lahm prügle ich Euch — was wißt Ihr?
Matthcs (ohne von der Stelle gerückt zu sehn, hält mit einerHand di- Hand des Försters, mit der andern den aufgehobenen Ladestock.)Horen Sie mich doch!
Änton. Nichts, kein Wort — was wißt Ihr?
Matthcs. Prügeln Sie mich hernach, aber hören Siemich erst!
Änton (läßt den Stock sinken). Hurtig.
Matthcs. Sie wollen mich prügeln — aber ich leide esnicht, ich setze mich zur Wehre. — Sie prügeln mich — ich schlageIhnen in's Gesicht. — Sie treten mich mit Füßen, ich jage Ihnenden Hirschfänger durch den Leib. Dabei kommt nichts heraus. Ich