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1 (1858) Reue versöhnt Die Jäger
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ehrlichen alten Fritz dort weggelogen hast? Was will der Altenun anfangen? der muß betteln mit Weib und Kindern!

Matth cs. Hm ist mir der junge Herr vom Amte dochrecht nachgelaufen.

Niiboljih. Zum Amtmann? zu dem? Pfui! dassieht dir ähnlich.

Matthcs. Hängt das Maul, so tief Ihr wollt hier kannich es nicht aushalten.

Ündolph. Weil es hier arbeitsam, ehrlich und still zngeht?

Matthcs. Sapperment! mein Vater war hier Oberförster;in den Stuben hier bin ich groß gezogen nun soll ich gemeinerJäger bei Euch sehn! Meint Ihr

Kndoljih. Hättest du was gelernt wer weiß so wohn-test du wohl jetzt hier.

Matthcs. Nun, nun es ist nicht aller Tage Abend;ich kann noch wer weiß? Was seyn soll, schickt sich wohl. Aberwas ich sagen wollte Ich höre ja, die Jungfer Base vom jungenHerrn Förster, Mamsell Friederikchen, kommt heute aus der Stadtwieder.

kudolph. Nun und wenn?

Matthcs. Da wird es ein Aufhebens geben, wenn derTngendspiegel wieder da ist. Sie ist zwar die Herzallerliebste vomHerrn Förster aber

UnLolph. Ei laß mich ungeschoren. Schickst dich brav znmAmtslakaien; kannst spioniren, lästern, saufen, und dir Geld in dieHand drücken lassen. Mir ist's recht, daß es mit der Kamerad-schaft ein Ende hat. Ich habe zu thun leb' Er Wohl.Hör' Er das muß ich Ihm noch sagen nchm' Er's krummoder gerade Ich halte nichts auf den Kerl, dem der schlichtegrüne Rock in Ehren nicht lieber ist, als der beblechte Rock vomAmte in Unehren. (Geht in das Seite,,Zimmer.)