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Freudelied.
8aßt das unfruchtbare DenkenIn des Lethe Grund versenken.
Diese Feindin aller Lust;
Sie verscheuchet uns Hygieen,
Zwinget Hebe zu verwehen.
Machet kalt des Menschen Brust.
Fühlen laßt uns, einzig fühlen!Grübelnd nicht das Blut uns kühlen,Heinmen nicht der Freude Lauf;
Laßt uns immer Funken sprühen.
Ewig flammen, ewig glühen,
Jugend hört dann niemals auf.
Und mit grünen ThyrsusstäbenSpringen wir durch's kurze Leben,
Daß es werde uns ein Fest;
Die Pokale sollen schäumen,
Schwingen zu den HimmelsräumenUns der Saft der Traube läßt.
Lasset nicht durch thvricht StrebenFreudlos schwinden unser Leben,
Nur die Gegenwart erfreut;
Leben wir dem Augenblicke,
Daß uns Sorge nicht bestricke.
Der Genuß sich stets erneut.