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1 (1829)
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Freudelied.

8aßt das unfruchtbare DenkenIn des Lethe Grund versenken.

Diese Feindin aller Lust;

Sie verscheuchet uns Hygieen,

Zwinget Hebe zu verwehen.

Machet kalt des Menschen Brust.

Fühlen laßt uns, einzig fühlen!Grübelnd nicht das Blut uns kühlen,Heinmen nicht der Freude Lauf;

Laßt uns immer Funken sprühen.

Ewig flammen, ewig glühen,

Jugend hört dann niemals auf.

Und mit grünen ThyrsusstäbenSpringen wir durch's kurze Leben,

Daß es werde uns ein Fest;

Die Pokale sollen schäumen,

Schwingen zu den HimmelsräumenUns der Saft der Traube läßt.

Lasset nicht durch thvricht StrebenFreudlos schwinden unser Leben,

Nur die Gegenwart erfreut;

Leben wir dem Augenblicke,

Daß uns Sorge nicht bestricke.

Der Genuß sich stets erneut.