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Wie zum freudig schattenreichen BaumeEinst der Saamen wird, der ausgestreut,
Geht das Schöne, welches einem TraumeGlich, verkläret in die Wirklichkeit.
Und von Nord nach Süd, von Ost nach WestenWölbt der Baum sich über Teutschland ganzMit den herrlich lebensfrischen Acsten,
Und euch wird der ew'ge Siegeskranz.
Und der Baum wird tiefe Wurzeln schlagenIn dem ganzen tentschen Naterland,
In der Zukunft Ferne wird er ragen.
Wenn des Staatsmanns Werk bereits verschwand.
Das, was war, ist niemals zu erstreben.
Kein Gestorb'ner kehrt znrücke mehr;
Ans dem Quell der Alten schöpfet Leben,
Ans Natur und Seele kam es her.
Ja! ihr nehmet es aus reinen Tiefen,
Fromm und einfach, wie die Vorwelt war.
Wecket die Gefühle, welche schliefen;
Ehrend zeugt's von euch und immerdar.
Sclavisch an das Alte euch zu halten.
Eures Strebens Zweck ist dieses nicht,
Seyd gefaßt von himmlischen Gewalten,
Dringet rastlos zu dem hehren Licht.
Lange »»gekannt, noch unbelohnet.
Bliebt ihr viele Jahre ungeehrt,
Doch den Geist hemmt nichts, der in euch wohnet.Und auch ihr erschuft euch selbst den Werth.