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1 (1829)
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5. Strophe.

Wie in des Aethers selige Räume,

Seh' in die Ankunft der heitere Blick,

Wie auf die grünenden Blatter der BäumeRuhig auf dein kommend Geschick,

Denn es führen mit sich die StundenUnabwendbar, was ist bestimmt.

Keine Sorge das Künftige nimmt.

Aber die Freude, die wirklich gefunden.

Ist bereits durch die Sorge verschwunden.Wie in Natur, so geht es im Leben;

Heute der Himmel ein heiteres Blau,Morgen bedeckt von düsterem Grau;

Müssen es nehmen, wie es gegeben.Wcchselvoll schweben die Tage vorüber.Wechselnd im Sterblichen Freude mit Leid,Nie vollkommen, nur freundlicher, trüber.Schwindet die rastlos schreitende Aeit.

G e s a m III t ch o r.

Nicht vermögend, den Aeitlanf zu hemmen,Nicht zu verändern, was solcher uns bringt,Lasset ihm nicht entgegen uns stemmen,

Die Natur kein Sterblicher zwingt.

ti