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1 (1829)
Entstehung
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Hohe Kunst hat alles dann belebet;

Wie die Fabel, so die WirklichkeitNach dem Ideale edel strebetIn der reizenden Vergangenheit.

Das erhab'ne Ziel, es ward erreichet!

In des Steins gegebener Gestalt

Sich das Bild des Herrlichsten uns zeiget,

Menschen wie in Hellas nur gewallt.

Aus dem Leben wäret ihr genommen,

Diese Züge gingen jedes Jahr,

Feycrlich wie sie vorüber kommen,

Und das Schönste ward der Blick gewahr.

An dem Feste der Panathenäen*)

Langsam schritt der Jungfraun blühnder Chor,Diese Reiter waren da zu sehen.

Und die Rosse hoben sich empor.

Zu dem heitern ewig blauen HimmelTönte ernst der heilige Gesang,

In die Ruhe hin aus dem Gewimmel,Aus des Lebens vielverworrnem Drang.Längstens diese Töne schon verhallten,Stille weilt, wo Lebensfülle war;

Ach! das Schönste auch, es muß veralten.Glanzend stand das Parthenon noch zwar.

*) Auch ich theiltc. als ich dieses Gedicht in London imJabrc 1814 schrieb, die irrige Mcynung. das, der Pa-nathenacn Fest dargcstcllt wäre, da cs doch nur dessenVorbereitung ist.