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Auf mcincn Schwetzillgcr Besuchim Sommer 1810 .
Auf den Ruinen des Tempels Mercurs zu Schwetzingen
sitzend.
Dachte ich, einsam, zurück lange vergangener Zeit.
Künstlich gemachte Ruine, zur wirklichen bist du ge-worden.
Ach! soviel verging, seit ich dich nimmer betrat.
Einstmals Stätte der Freude dem froh aufkeimenden
Kinde,
Jetzo der Traurigkeit mir, doch in Erinn'rung sowerth;
Was ich früher empfunden und was ich gesehen, gehöret.
Stellt sich mir nirgends wie hier, wieder dieMutter so dar.
Schwetzingen! bist ein betrübendes Bild des irdischen
Wechsels;
War als Fremdling nur in dem gewesenen Erb'.
Selber vor denen mich, welche mich lieben, verheim-lichend, lebte
In der Vergangenheit da, lebte den Tobten undmir,
Johann Müllers (auch eines der frühe mir schmerzlich
Entrissnen)
Herrliche Schriften vor mir, hebend das Herz, wieden Geist.
Tief versunken in Wehmuth füllten mir Thränen die
Augen