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1 (1829)
Entstehung
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Und grünen sich die kahlen Baume,

Siehst du die Blumen wieder blühn.

Die rnh'gen stillen blauen Raume,

Im Sonnenstrahl die Erde glühu.

Den Himmel wolkenlos und rein.

Daß zu der Höh' sich sehnend schwingetDer Geist, den Lieb' zu dir durchdringet.Denk' deines Freundes, denke mein.

Wenn hoch erschallen Waffenklänge,

Die blnt'ge Schlacht ihr End' erreicht.

Weg ans dem krieg'rischen GedrängeAu dir die Seele schnell entweicht.

Ich suhl', daß alle Größe Schein,

Was wir sind, kann die Welt nicht rauben,Es muß das Aeussere zerstäuben,

Gefühl nicht; ewig denk' ich dein.

Ergreift dich auch wehmüth'ges Sehnen,

O! Freundin, fühlst du was ich fühl'?

Die Augen schwimmen mir in Thräuen,

Mir wird im Weltgeräusche schwülst.

Ich liebe dich, ich denke dein.

Wenn lauter Bepfall dich erhebet.

An Jenen, der nach deinem strebet,

Geliebte Freundin, denke mein.