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1 (1829)
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Nymphcnburgs Wiedersehen

a m 5. I » n y 1810.

Uneben athmest du wie der Roma öde Gefilde,

Meinen Geist umfaßt hier auch der täuschendeTraum;

Schwermnth durchdringt mich, die hier ich so häufiggefühlet;

Möchte weinen! Es wird meinem sich sehnendenGeist

Wehmüthig süße Erinnerung an das vergangene Leben,

Was'ich empfunden, ich fühl's, fühle mit Traueres jetzt;

Was als Gegenwart mir zuwider gewesen, es rühret

Im Andenken jedoch nahe zu Thränen mich nun.

Winkend schwebt das Gewesene vor des SehnendenBlicken,

Denke zurücke an euch, Oerter und Zeiten, an dich

Heiteres Mannheim, aus den Jahren des Kinds unddes Knaben,

Unvergeßliche mir, freundliche blühende Pfalz!

Denke an das, was geschehen und was ich gesehen;Epochen

Findet mein Leben in dir, Npmphenburg. Ferneder Welt

Lebe ich hier, in dem Sitze der Einsamkeit; wie in derewig

Stillen Carthause, so herrscht trauriges Schweigenin mir.