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Nymphcnburgs Wiedersehen
a m 5. I » n y 1810.
Uneben athmest du wie der Roma öde Gefilde,
Meinen Geist umfaßt hier auch der täuschendeTraum;
Schwermnth durchdringt mich, die hier ich so häufiggefühlet;
Möchte weinen! Es wird meinem sich sehnendenGeist
Wehmüthig süße Erinnerung an das vergangene Leben,
Was'ich empfunden, ich fühl's, fühle mit Traueres jetzt;
Was als Gegenwart mir zuwider gewesen, es rühret
Im Andenken jedoch nahe zu Thränen mich nun.
Winkend schwebt das Gewesene vor des SehnendenBlicken,
Denke zurücke an euch, Oerter und Zeiten, an dich
Heiteres Mannheim, aus den Jahren des Kinds unddes Knaben,
Unvergeßliche mir, freundliche blühende Pfalz!
Denke an das, was geschehen und was ich gesehen;Epochen
Findet mein Leben in dir, Npmphenburg. Ferneder Welt
Lebe ich hier, in dem Sitze der Einsamkeit; wie in derewig
Stillen Carthause, so herrscht trauriges Schweigenin mir.