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1 (1829)
Entstehung
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Meinen sechstägigcn erstgcbornen Sohnbetrachtend.

Äeine Angen decke sanfter Schlummer,

Ruhig schlafe, vielgeliebtes Kind,

Fremd ist dir noch unsres Daseyns Kummer,

Ach! die kurze Jugend flieht geschwind.

Unbewußt sind dir des Lebens Freuden,

Seine große Leiden sind es dir.

Kein Geborener kann sie vermeiden.Unvollkommene sind alle wir.

Jubelvoll beginnt dein Lebensmorgen,

Mar, geliebter Mar, o! werde brav.

Dann genießest auch be» KönigssorgenDu des Frommen ruhig heitern Schlaf.

Lächelnd öffnest du die großen Augen,

Fröhlich blickst du jetzo in die Welt,

Ihren Wermnth wirst du einstens saugen,Finden, wie sie tückisch sich verstellt.

Unbehülflich lieget da vor Allen,

Der zum künft'gen Herrscher ist bestimmt;

Einst beglückt es schon ihm zu gefallen,

Dessen Wort so vieles giebt und nimmt.

Daß zu währen nichts vermag auf Erden,

Dieses präge dn dir frühe ein.

Doch an Tugend darf nicht Aendrung werden,Ihr getreu sollst du für ewig seyn.

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