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Tivoli.
IV. Clcgic.
Ä)ie in nächtlicher Stunde ich hier nun wandle, begaben
Einstens die Rächer sich her, schweigend in schwei-gender Nacht,
Sicher zu seyn, daß sie nicht der lauschende Späherentdecke.
Sehe dieselben, wie sie denken der älteren Zeit.
Cassius und Brutus, ihr letzten der Römer, euereSchatten
Nahe der Mauer noch jetzt, welche das Landhausnmsiug.
Der Olivenhain schimmert verkläret im dämmerndenMondlicht,
Das Nachdenken erzeugt, Sehnen im Herzen er-weckt.
Hier war es, wo einst die Versammlung hielten dieMänner,
Wo sie Nächte durchwacht, heiliger Freiheit durch-glüht.
Wo sie schwuren, dieselbe im Blute des Räubers zurächen,
Während daß Festgelag, prunkender Schimmer erfüllt
Die umliegenden Villen. In Ueppigkeit gänzlich ver-sunken.
Froh der eigenen Schmach, lag cs das schwelgendeRom.
Nur in der Stille erzeuget das Herrliche sich, was imLärmen