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Tivoli.
III. Elegie.
^icr ertönte einstmals die Mage verschmähcter Liebe
Au dem Hügel hinauf, aus dem Gefilde des Thals.
Alle wurden gerührt von den Liedern, nicht seine Ge-liebte.
Längst ist die Klage verhallt, längst der empfundeneSchmerz,
Wo der Dichter gewöhnet, das Auge erspähet cs nimmer,
Selber die Spur ist verweht, alles vertilget dieZeit.
Viele Geschlechter vergingen und Volker kamen anfVölker,
Unveränderlich währt Treue und Liebe doch hier.
Zwei Jahrtausende fast verschwanden, seit Properz ge-storben ,
Liebe, die ihn durchdrang, lebet beständig im Thal.
Namlose -Sehnsucht weckt der verklärende Schimmerdes Mondes,
Ocffnet des Menschen Gemüth. Heiliger Ahnungerfüllt,
Schwinget die Seele zur seligen Heimath der ewigenLiebe.
Liebe! du dringest herab, hebst zu den Sternen dasHerz.
Johanniswürmchen flimmern herum in den lanlichenLüften,
Scheinen Funken der Glut ewiger Liebe zu sepn.
Unter des Oelhaius bläßlichem Laube bemächtigte meiner
Sich wchmüthigcr Schmerz, süßer Empfindung Ge-fühl;