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1 (1829)
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i) ilipp SRclandjthon.

imb gut gefdjriebenc Sieben, uerfdumtc and) bic Hebung im 2atci=nifd)fpred)ett nid)t, biSputirte öfters offentlid) unb mit grofcnt33eifall über beliebte, mcijl phitofopt)ifd)e Streitfragen feiner gcit,ttnb begann fogar fdjon in biefcm frühen 2fltcr, jene 2fnfangS--grunbe ber griecl)ifd)en ©prad)lel)re, bie fpdter gebrucft mürben,ju »erfaffen. ©ein Steif, feine ©clehrfamfcit, fein muftcrhaftcSbetragen erwarben ii)m fo grofeS SSertrauen, baf it)m ber Unter;rid)t bet © 6 t)nc eines ©rafen «ott 26menftein übertragen, unb am10. JuniuS 1511, im fünfzehnten Jaf)te feines Alters, ber afa;bemifdje ©rab eines 33accalauteuS ertfjeibt warb; unter ein unbjwanjig jum SEf)eit bejahrten Ganbibaten war SSI., bäum inSJünglingsalter eingetreten, ber fedjSte. SSielc gelehrte üRdnnerwürbigten ibn if)teS »ertrauten Umganges; maefere Jünglingefdjlojfen mit 2fd)tung unb Siebe ftd) il;m an, unter ihnen befomberS ^eter ©türm, beffen Seijrer unb Sül)rer bet erfahrne JabobSBimpheling war. @o «erlebte er heitre, wol)l angewenbete Jahrein .fjeibelberg; aber ber ungünflige Ginfluf beS ÄlimaS auf feine©efunbfjeit, ein gegen ben gtüi)ling alljdhrlid) ftd) erneucnbeSSieber beunruhigte feine jattlidje SJJutter, unb bewog fte, aufeine SrtSoeranberung ju bringen, woju er felbft um fo geneigterwar, als er einigen Unmutf) barüber, baf man ii)m, blof feinetJugenb wegen, ben SOfagiffertitel IjaitttdcEic( oerroeigerte, nid;tgan$ untcrbrücbcn bounte.

2 Bol)in er nun ftd) wenben folie, war fdjnell entfd)ieben.©eit bteifig Ja()ren blühte bie pon G'betharb bem 33artigen ge=grünbete unb mof)t auSgefiattcte Unioerfttdt Tübingen, btted) bieauSermdhtteffen 2ef)ret fd)nett ju eben fo fegenStcidjcr, als gtan=jenber SQSivffamfcit erhoben. ©afin 50 g 9)i. unb begann am 17.©eptbt. 1512, bie neue afabemifdje Saufbahn alS©d)üter, unbfcalb als Sehrer. Sftit immer glcidjem Steife fcfjte er bas ©tu=bium bet alten ©pradjen unb ber ^Phitofophie fort, bcfchdftigteftd) nun auch ernjftid) mit SRathematiE unb ^hbfd, befonberSunter dpeinrid) ©tofflerS Seituttg; fyfott baneben übet 9?atur=unb Sfcd)tSmiffenfd)aften, bie ihm nid)t fremb bleiben füllten;wibmete ftd) je(st aber mit größerer Umgebung ber Sl)eologie, bie,wenn bie bamatige SSeljanblung berfelben mit ihren feltfamen unbwunberlichen Utiterfitd)itngen feinen hellen ©cift halb junt 2dd)cln,halb jum Unwillen notbigte, burd) eigne Sotfd)ungcn, befonberSbutd) bie aus ber heiligen ©djrift gefdjopften 2 fuffldrinigen, il)mimmer werthet warb, unb fein frommes Jpeti am meiften attjog.Gr fud;te fet>nfüd)tig unb beharrlid) bic SBat;chcit; in feinem