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Kammern, und zcichnm sich dadurch sehr auffallend vor den älteren Gonia-liten und Ccratitcn aus. Sic zerfallen hier nach L. v. B u ch 's genauenUntersuchungen in e > lf verschiedene Gruppen, von welchen sieben demJura ausschließlich angchörcn und zum Thcil sehr bestimmt über einzelneSchichten desselben vcrtheilt sind. Auf den Lias sind die beiden Gruppender 4i-ioto8 und bolLildri beschränkt, und zwar jene auf die unteren, dieseauf die oberen Schichten desselben: dort ist 4mm. lluelilmuli (Fig. l), hier4mm. llopressus und railians eine sichere Leitmuschcl. Dein mittleren Juragehören die coi-onsiü (Fig. 2) und egpi-icorm an, im oberen verbreiten sichvom Orfordthon an, den die ornsti bewohnten, außerdem die iirmttli, mWdie 4m»ItI,6i (Fig. 3) erstrcckcir sich durch mehrere Juraschichtcn hindurch.So charakteristische Unterschiede von Gruppen aus einer und derselben For-mation lassen noch sehr bestimmte und wesentliche Veränderungen in derBeschaffenheit des damaligen Zustandes der Erdoberfläche vermuthcn undscheinen große, über Jahrtausende sich erstreckende Zeiträume, während wel-cher die Bildung mannigfacherer Niederschläge langsam fortschritt, sehr-wahrscheinlich zu machen. — In Gesellschaft der Ammoniten des Jura,doch auch in älteren wie jüngeren Formationen, trifft man Kalkplatten,welche öfters an einer konstanten Stelle im Innern der Ammonitcngchäuscgcfundcn werden und aus zwei gleichen, völlig getrennten Hälften wieMuschelschaalcn bestehen, deren Bau aber mehr an die inneren porösenKalkplattcn der Sepien erinnert. Unter dem Namen 7ri»onkI>ito8 oder4ptvc>ru8 hat man bereits viele Arten unterschieden. Ich halte diese Ge-bilde für innere Gcrüststückc des Ammonitenthiercs und glaube, daß sie inseiner fleischigen Körperwand an der Stelle steckten, wo dieselbe den Randder Ammonitenschaalc frei überragend, von außen nicht weiter durch dieselbegeschützt war. — In der Kreide wiederholen sich die Organisationsverhält-nissc der Ammoniten noch weit greller. Zuvörderst gilt für die Muschelnund Schnecken dieser Formation dasselbe, was schon beim Jura erwähnt ist,ihre Repräsentanten nähern sich immer mehr den heutigen Verhältnissen inZahl und Form der Gattungen wie Arten. Dagegen zeigen wieder dieBrachiopodcn und Ccphalopodcn ihre besonderen Charaktere. Von crstercnerscheinen die ächten Terebrateln mit mehreren der Kreide cigenthüuilichenGruppen; die gestreiften Typen, früherhin die häufigeren, nehmen ab, undfinden sich seitdem nicht mehr; die glatten, welche mit dem Muschelkalkauftreten, nehmen zu, und cristiren in correspondirendcn Formen noch inder Gegenwart. Auch die lebenden Gattungen Urania und llkecielva kom-men hier allgemein vor, von untergcgangcnen ausschließlich l>1agn8. Am