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rollen geschieht durch Drehung des Embryos im Ei um seine Achse, in denersten Tagen seiner Gestaltung, ist mithin kein primäres, sondern ein abge-leitetes Bildungömomcnt, dessen vielfache wirkliche Variationen sich ganzwie bei den Pflanzen auf mathematische Grundformeln rcduciren lassen,aber eine unendliche Menge einzelner Fälle verstauen. Jndeß nicht hiervonnimmt die Natur das Differcnzirungöprincip, sondern von der Gestaltungdcö Respirationsorganes, insofern dieses als daS Bcdingniß der Modifika-tion auftritt. Es besteht thcils in Kiemen, die ohne bestimmte Form undOrdnung frei auf dem Mantel oder an seinem Rande zwischen ihm und demRumpfe sitzen (llowi'olirrmcln.'i); thcils in kammförmigcn Kiemen, welchesich in einer besondcrn Höhle am Eingänge des Mantels befinden (Ownu-lu-miclim); thcils endlich bloß aus dieser Höhle ohne Kiemen (lllilmoimti,).Solche Schnecken athmen Luft, leben zum Thcil auf dem Lande und sindZwitter; die übrigen sind Wasserbewohncr, größtcnthcils Meerschnccken,und getrennten Geschlechts. Die Kammkiemenschncckcn nähren sich thcilsvon kleinen Thieren (Xnigümg-,), thcils von Gewächsen (kll^wplloZs);welche Nahrung auch die luftathmenden Lungenschnecken gewählt haben.Beide besitzen Zahnapparate zur Zermalmung ihrer Nahrungsmittel imMunde, namentlich die Zoophagen eine weit ausstreckbarc, mit Zähnenbesetzte, zungcnförmig ausstülpbare Mundhöhle, deren sie sich zum Fangenihrer Beute bedienen. Alle einheimischen Land- und Süßwasserschneckengehören, mit Ausnahme einiger Gattungen (Balmlm.-,, üloi-llim-,,zu den Lungenschnecken, und manche von ihnen sind, gleich der schwarzenWaldschnecke, schaalenlos; die Kammkicmcnschnccken haben die vollkom-menste gewundene Schaalc, die Hcterobranchien erscheinen thcils nackt,thcils von flachen, gar nicht oder wenig gewundenen Schaalcn bedeckt.Bei einer merkwürdigen abnormen Gattung Ol,ito» besteht die flache ellip-tische Schaalc aus 6 bis 8 Stücken, der einzige Fall einer mchrthciligenSchneckenschaale. Jndeß sind viele Schnecken mit einem Deckel versehen,der am Ende des Fußes hastet und die Schaalc schließt, wenn sich dasThier in dieselbe zurückzicht.
Zu den G a st ropobc n verhält sich in vieler Beziehung die Gruppeder Cephalopodcn eben so, wie die der Brachiopodcn zu denMuscheln; wenige lebende Formen stellen sich dar, während die Vorweltaußerordentlich reich war an Mitgliedern. Ihr wahrhaft typischer Begriff
cmbryonen und die davon abhängige Aufwickelung ihres Mantelsacks durch Beobachtungnachgewicscn. biov. Xel 2. und V. 6. unsrer. Gebens elc. 8.68.