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Substanz aufnehmen und au einer besonderen Stelle ihres Körpers absetzenzu können. Diese Stelle ist theilö die gestimmte äußere Oberfläche, theilödas Centrum unter dem Magen und der Raum zwischen Magen und Ober-haut ; in beiden Fällen bildet die Kalkmasse ein festes Gerüst, a» welchessich der Polyp unmittelbar anlegt, ohne von ihm durch einen freien Zwi-schenraum gesondert zu sein. Die Kalkmasse steckt also wirklich in seinerorganischen Materie drin, sie ist gleichsam verkalkte organische Substanz;sie nimmt auch ganz die Form des Polypen an, und verräth noch seinenBau nach dem Tode des Thieres eben so sicher, wie zur Zeit seinesLebens. Diese kalkigen Polypenstöcke nennt man Korallen, ja selbstdie ganzen Polypen, welche ihre Urheber sind, werden Korallen genannt.Dergleichen Gerüste kommen aber nicht allen Polypen zu, und bei denen,wo sie sich finden, sind sie in ihrem Baue wieder sehr verschieden. Poly-pen, deren Oberfläche sie bilden, heißen Röhrenpolypen; diejenigen,deren Achse sie einnehmen, während die Oberfläche fleischig bleibt, werdenRindenpolypen genannt; die letzteren sind die häufigeren und dieeigentlichen wahren Korallen. Sowohl diese Unterschiede, als auch dieDifferenzen der Grundzahlen in den Armen und der beschriebene Bau desErnährungsapparates geben Fingerzeige zur ferneren Eintheilung an dieHand. Als erste Hauptgruppe oder Ordnung betrachtet man unter demNamen Moosthiere (Umarm,) die Polypen mit Tarmkanal und peri-pherischem After. Sie haben nie eonstante Grundzahlen in ihren einfachenTentakeln, und eine mehr oder weniger kalkige Rinde. Alle sind kleineThierchen, welche in abgesonderten Zellen dicht neben einander stecken undmeistens als Ueberzüge anderer Gegenstände im Meer erscheinen, oder kleinemoosförpuge Gruppen bilden, deren Umfang auch mit den Verhältnissendieser Pflänzchen zu harmoniren pflegt. Sie sind weder in der Gegen-wart, noch bei der Betrachtung einer untergegangenen Organisation vonbesonderem Interesse. Ihnen steht als zweite Ordnung die Gruppe derBlumenthiere gegenüber; der Mangel eines Darms und
Afters unterscheidet sie gar bald von den vorigen. Von den vier Unter-abtheilungen oder Zünften dieser Ordnung ist die erste (OlchsMnm,) eben-falls noch aller constanten Grundzahlen in ihren Tentakeln beraubt, übri-gens aber nie mit harten kalkigen Gerüsten versehen, und darum geologischnoch unwichtiger, als die vorige. Der ganz nackte Armpolyp unserer Teiche(I^ckr») und die von hornigen Röhren bekleideten zierlichen Sertulariendes Meeres bilden die Hauptrepräsentanten. Nie erreichen Mitglieder die-ser Abtheilung beträchtliche Größen; sie verschwinden im Haushalte der