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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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sicht daraus, daß dir Hebung dieser Grauwackengcbirgc nach Absatz derKohlcnschichten, aber vor Bildung des Zechsteinö erfolgte, mithin viel jün-ger ist, als die Hebung des ersten und zweiten Systems, zwischen welchen,seiner Strcichungslinic nach, dieses vierte ein Verbindungsglied zu bildenscheint. Vielleicht fand namentlich in der zusammenhängenden Grauwackedeö HundSrück, Taunus, der Ardennen, Eifel und des Wcstcrwaldes einemehrmalige gruppenweise Aufrichtung in Particcn, wie am Harze, statt,von denen die ältesten Theilc (Hundsrück und Taunus) gleichzeitig mit derAufrichtung der Harzer Grauwacke vor Absatz der Kohlen, die jüngerennach der Kohlenbildung erfolgten und die Verwerfung ihrer Schichten be-wirkten.

5. Das System des Rheins besteht aus den Vogesen unddem Schwarzwalde, zwei sehr analog gebildeten Bergketten, die denRhein von Basel bis Mainz zwischen sich nehmen, also von 88^V nachMO streichen, und ihre steilen Abstürze einander zukchren. In ihremInnersten und an den-Wänden der widersinnigen Abhänge aus plutonischcnund metamorphischen Gesteinen, zumal Gnciß, gebildet, werden sie von denneptunischen Schichten der weit ausgedehnten Triasformation umlagert,deren jüngere Streiten, der Muschelkalk und der Keuper, nicht mehr gehobenund verworfen erscheinen. Es fällt nämlich die Periode ihrer Erhebungzwischen die Bildung der Hauptmasse des bunten Sandsteins (Vogescn-sandstcin, S. 239) und der jüngeren ihn bedeckenden Schieferlettcn-schichten. Als Fortsetzung des Schwarzwaldes sind der Oden w a l d undder Spessart zu betrachten, sic schließen sich als die Ausläufer derselbenHebung an ihn an und bezeichnen die Richtung, in welcher der Sattel desbunten Sandsteins durch Hessen bis zur Wcserkettc sich hinzieht, hier amöstlichen Ufer des Flusses im Sollinger Walde cndeipd. Geraume Zeitnach dieser Hebung, wohl gleichzeitig mit dem zehnten System, sind in der-selben Richtung die Basalte des Vogelsberges, der Rhön und die hessischenhcrvorgctrcten.

6. Das System des Thüringer Waldes und BöhmerWaldes streicht von MV nach 80 und scheint mit den gleicher Richtungfolgenden Bergketten der Bretagne und Vcndöc zu derselben Zeit ge-hoben zu sein. Die Schichten des Keupers erscheinen in diesem Systemnoch gehoben, die untersten Juraschichten, der Lias, aber horizontal; seineAufrichtung fällt also zwischen den Absatz dieser beiden Flötzgcbilde.

7. Das System des Erzgebirges ist gleichzeitig mit demSchweiz e r I u r a, der 0 ote «>' 0 r und den Ccvcnncn aufgcrichtct