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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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wie er, aus Kalk- und Sandsteinen, von denen die beiden Schichtender Kreide und des Quadcrsandsteincs die bekanntesten sind. Ge-wöhnlich liegen Sandsteine oder Mergel unmittelbar auf dem Jura, unddie Krcidelager machen den Schluß; so ist es namentlich in Frankreich undDeutschland, wo die Kreidcgruppc in bedeutender Ausdehnung sich ent-wickelt hat. Dagegen treten in England dichtere Kalksteine, welche miteisenhaltigen Thon- oder Sandlagern wechseln und hie und da in Mergelübergehen, als die Bcstandtheile eines Zwischengliedes zwischen Jura undKreide auf, welches nur hier und in den Hügeln der Weserkctte, von Helm-städt bis Osnabrück, vorkommt. Unter dem Namen der Wäldergruppepflegt man diese Schichten zusammcnzufassen, und in ihnen von unten nachoben den Purbeckkalkstcin (250" mächtig, s. das Profil, n), den Ha-stingssand (b,400500" mächtig) und den Wälderthon (vvesül-clg)',o, 150 200" mächtig), als besondere Lagen zu unterscheiden. Durcheinen großen Reichthum an Süßwasscr - und Landthicren, deren Reste sieumschließen, sind diese Schichten merkwürdig; sic zeigen sich dadurch alseine Süßwasserformation an, die ihre Entstehung aus Absätzen großer, vonhöher gelegenen Ländcrmasscn herabgekommencr Binnengewässer erhielt, underklären damit zugleich ihr vereinzeltes lokales Auftreten. Denn nur in Eng-land wirb eine beträchtliche Landstrccke, namentlich fast ganz Süsser undein Theil von Surrcy und Kcnt, von ihnen gebildet; in Deutschland hatman an einer analogen Zusammensetzung aus eisenschüssigen Sandsteinen,die zunächst über den jüngsten Gliedern des Jura liegen, diese Schichten wie-der erkannt, ohne in ihnen genau dieselben Eigcnthümlichkciten der Massenanzutreffcn. Mehr scheinen die Versteinerungen beider Gebiete übcreinzu-stimmen.

Desto bestimmter sind die wirklichen Glieder der Kreidcgruppc ausge-zeichnet. Wir nehmen zwei Hauptgestcinc an. Das eine, der Qua ver-fall bst ein, hat gewöhnlich eine grauliche Farbe und besteht aus Quarz-körnern, die thcilö ohne Bindemittel an einander hängen (eigentlicher Qua-dersandstein), thcilS durch etwas Thon und Kalk, also durch Mergel, zu-sammengcfügt sind (Glauconic in Frankreich, Macigno in Italien ge-

hauen; Höhe und Länge verhalten sich in ihm, wie 10 zu 1. Man sieht, daß die dreiSchichten der Wäldcrgruppc (a. K. c.) einen Sattel bilden, a» den sich von Norden undSüden her die Krcidcglicdcr anlchncn; <l. ist ein unterer blauer Mergel (Ncocvmic);e. Grünsand; k. oberer blauer Thomnergcl (Gault); dann folgt der Kreidemcrgel mitdem oberen Grünland x. und über ihm die Kreide selbst !>.; i. ist die nntcrstc Tertiär-schicht, der plastische Thon; m. der Meeresspiegel.