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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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und kommen in der Schichtung dcm Streichen und Fallen der Kohlengebildenahe. Man sicht daraus aufs Entschiedenste, wie örtlich die Störungender Eruptionen schon damals waren, und wie wenig sich ihre Wirkungenoft in die Ferne erstreckten. Während in England das Devonische Systemeine Mächtigkeit von 10,000 Fuß erreichen soll, war seine Anwesenheit aufdem Contiuent, wegen der ganz abweichenden Bildung, bis vor Kurzeinnoch unbekannt; ja während dort die Kalke eine untergeordnete Rolle spielenund weit durch die rothen Sandsteine vom Bergkalk getrennt werden, er-reichen sie in Belgien und Westphalen eine bedeutende Ausdehnung, undschließeil sich so innig an den Kohlenkalk, daß die Feststellung einer Grenzezwischen beiden große Schwierigkeiten darbietet und lange Zeit völlig über-sehen war. Erst durch Sedgwick's und Murchison's Besuch inDeutschland 3) wurden wir auf die Verschiedenheit beider Kalklager auf-merksam gemacht, und seitdem habeil einheimische Forscher erkannt, daßnicht bloß die westphälischen Kalke, welche von, Rhein her über Elberfeld,Limburg, Iserlohn, Balve, bis nach Brilon sich hinziehen, dein Devoni-schen System angehören, sondern auch die muldenförmig den SilurischenSchichten eingelagerten Eifeler Kalksteine, deren nördlichsten von Soetenichan der Rör nach iXO bis zur Erft sich erstreckenden Zug das eingeschalteteProfil im Querschnitt aus der Gegend von Münstereifel darstellt; ferner

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:>. ,i. Silurischc Gebilde; b. c. <1. Devonische Schichten; i>. Grauwacke; o. Kalkstein;3. Dolomit. * Lage von Münstereifel.

die Nassauer Kalksteine bei Dillenburg, Weilburg und Limburg a. d. Lahn,welche mit schieferiger Grauwacke in mehrfache Wechsellagerung treten; daßalle diese Kalke eben so gut, wie die mit ihnen verbundenen mächtigen.Grauwacken, als Aequivalente des Devonischeil Systems zu betrachten

3) Man vergleiche: lieber die älteren oder Paläozoischen Gebilde im Norden vonDeutschland lind Belgien u. s. w., von Scdgw > ck und M n r ch ison. Aus dein Eng-lischen von G. Leonhard. Stuttgart 1844. 8. Wir haben dieser Schrift unsere mei-sten Angaben und das bcigegcbene Profil entnommen.