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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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offene Schlünde fehlen, da müssen sic entweder durch Zerreißen der festenRinde und Emportrciben des Widerstandes gemacht werden, oder die cin-geprcßten Dampfe müssen sich verdichten, und dazu mag das Aufsteiger,in kältere Räume, wobei Detonationen und Erschütterungen erfolgen,manchmal Gelegenheit darbietcn. Fälle der Art könnten Erdbeben ohneEruptionsphänomene hcrbciführen. Hätte jeder von Erdbeben häufighcimgesuchtc Ort, wie z. B. Jamaika, seine thätigen Vulkane, seineoffenen Schlünde für die cingeprcßtcn Dämpfe, er wäre glücklicher daran,als jetzt, wo diesen Dämpfen der Ausweg fehlt, und die Erschütterungenzu schwach sind, ihn zu schaffen. Ist er aber irgendwo entstanden, so hörendie Erschütterungen auf, und neue Erdbeben, neue Hebungen stellen sich erstwieder ein, wenn der Ausgang ihnen verstopft wird. Bei dieser Ansichtläßt es sich sehr wohl begreifen, warum Gegenden, die keine offenen Vul-kane besitzen, viel inehr von Erdbeben heimgesucht werden müssen, als an-dere, die einen Vulkan in ihrer Nähe haben, und warum thätigc Vulkaneoft plötzlich innchaltcn, wenn Erdbeben an entfernten Orten stattfindcn;denn die dort vor sich gehenden Aendcrungen im vulkanischen Herde störenauch hier die gewohnte Thätigkeit, entziehen dem Schlunde auf gewisse Zeitenseine Dampfmasscn oder halten sie in der Tiefe zurück. Wir dürfen daherzwischen anscheinend so entfernten Punkten irgend eine Beziehung anneh-men, und wahrscheinlich einen Zusammenhang ihrer vulkanischen Herde aussolchen gleichzeitigen Begebnissen ablcitcn.

7.

Ausbreitung der thätigen llullrane über die Erdoberfläche. Folgen daraus.

Der Zusammenhang scheint übrigens bei weitem größer zu sein, alsdie einzelnen, darüber vorhandenen Wahrnehmungen glauben »rachen; erkönnte sich wohl durch den ganzen Erdkörpcr in einer gewissen Tiefe ver-breiten. Eine solche Annahme, vor, der größten Wichtigkeit für die Ent-wickelung unseres Planeten, muß durch zweierlei Untersuchungen einer,hohen Grad von Wahrscheinlichkeit gewinnen, wem, die Resultate beiderbejahend ausfallen sollten. Wenn sich nämlich vulkanische Phänomene und