man blvs den verabredeten Preis mit dem Curse des Tages, undmittclt dadurch aus, ob derjenige, der den Käufer vorstellt, oderder scheinbare Verkäufer gewonnen hat, und der Verlierendezahlt dem Gewinnenden den Unterschied des Curses heraus (S).Diese Ausgleichung liegt entweder gleich anfangs in der Absichtbeider Thcilc, oder sie wird erst spater beschlossen, indem man csbequemer findet, einen beabsichtigten Verkauf nicht förmlich zuzu vollziehen (c).
(a) lieber diese Unternehmungen s. 1'into, '»alte >Ie In clreiilnllou,S. 289. — I de testen, ok slvelegoddiiix explnlnell. II> n praeti-eal .lobber. I.o,iil. 1816, im Auszuge: Minerva, September 1816.— Loktlnieres, De In dourse et lies speculallons sur les e5-kets publios. ?nr. 1824. Deutsch: Die Stockbörse und der Handelmit Staatspapieren, hcrausg. von Schmalz. Berlin, >824. —Uresson, ves tonels pndllcs srnuenis et etranxers et lies ope-rntlons de In dourse <Ie llaris, 7. V<I. k. 1834. — Mehrere kleineSchriften sind genannt bei Mittermaier, Grundsätze des Pri-vatrcchts, II, Z. 189, rccensirt in Hermes, XIII, S. 234 — 49.— Bender, Der Verkehr mit Staatspapiercn, im In- und Aus-lande, 2. Ausg. Gott. 1830. — v.Gönner, Von Staatsschulden,deren Tilgungsanstalten und vom Handel mit Staatspapieren. I,München, 1826. — Nebenius, Der öff. Credit, I, S57. —Bleib-treu, Lehrb. d. Handelswifscnschafr, S. 307. Defs. Handb. d. Con-torwiffcnsch. S. 288. — Thöl, Der Verkehr mit Staatspapieren,Gott. 1835.
(-) Z. B. X verkauft an den 6 600 Stück Metalliques (österreichischeStaatsobligationen, zu 5 Proc. in Metallgeld verzinslich) um ei-nen Preis von 1>0 nach 6 Wochen zu liefern. Steht nun nachVerlauf der 6 Wochen der Curs des Tages auf 112 (d. h. für eineObligation von 100 fl.), so hat der Käufer II an jedem Stück 2 fl.gewonnen und A zahlt ihm diesen Gewinnst mit 1200 fl. aus.Steht der Curs nur auf 109, so hat der Verkäufer-l, 600 fl. ge-wonnen, die ihm 8 ablicfert.
(c) Die tägliche Erfahrung zeigt, daß in sehr vielen Fällen gleich vonAnfang an die Paciscentcn nur die Vergütung der Cursdiffercnzim Sinne hatten. Die Menge und der Belauf dieser vorgeblichenKäufe sind so ungeheuer groß, daß es offenbar unmöglich wäre,nur die Hälfte derselben durch wirkliche Ablieferung von Papierenin Vollzug zu bringen. Nach einer neueren Angabe werden in Pa-ris jährlich für 12 000 Mill. Franken Käufe in Staatspapiercnzwischen den Mäklern geschloffen. Dazu kommen diejenigen, beidenen nur ein einziger Mäkler gebraucht wird, ferner die sogleichbaar bezahlten, so daß der ganze Belauf auf die doppelte Summe,täglich auf 80 Mill. Fr. geschätzt werden kann. Im I. >830 ka-men aber nur für 1760 Mill. wirkliche Uebertragungcn vonRenten vor, also etwa hsz aller Geschäfte, klevus ene. Oct. >83>.S. 60. Schon Pinto sagt: llxeepte «lono oeux, gui rerolventet gul transporteiit rvsllemeiit les loniis, le reste, gul cvinposv