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§. 1l3.
Der Aus- und Einfuhrhandcl Hut für ein Volk überhauptden Nutzen, daß dasselbe mit gleichem Aufwands eine größereGütermenge erwirbt, als wenn cs seine Gütcrquellcn nur dazuanwcndetc, die Gegenstände des eigenen Bedürfnisses selbst zuerzeugen («). Dieß läßt sich bei den zwei Geschäften, in welchesich dieser Handel spaltet, näher Nachweisen: 1) Die Ausfuhrvon Landescrzcugnissen bewirkt, daß diejenigen Zweige der Her-vorbringung, welche die Bürger des Landes besser und wohlfeilerals andere Völker zu betreiben vermögen, eine größere Ausdeh-nung gewinnen. Auf diese Weise erhalten die Grundstücke, Ka-pitale und Arbeitskräfte die vorthcilhaftcste Anwendung, der hö-here von dem Auslände erstattete Verkaufspreis gibt reichlicheGcwinnste, cs werden in raschem Fortgänge neue Capitalc erü-briget, die Stvffarbcitcn entwickeln sich schneller, und man darfannchmen, daß ohne diesen im auswärtigen Absätze liegendenAnstoß zur Anstrengung der Kräfte die gesammtc Erzeugung einesLandes geringer sein würde. 2) Die Einfuhr verschafft zugleichdem Volke solche Güter, die von ihm selbst gar nicht oder dochnur mit größeren Kosten hcrvorgcbracht werden, um einen niedri-gen Preis, und bringt eine Manchfaltigkeit von Genußmittelnherbei, welche wieder die Veranlassung geben, daß man, um sieerlangen zu können, eifriger arbeitet.
(a) Smith, II, 266. — Ricardo, 7. Cap., besonders S. 120 derUcbcrs. von Baumstark. — Mac-Cu Noch, lieber Handel undHandelsfreih-, S. 13. — Gegen Smith: Herrenschwand, Ab-handl. über den auswärt. Handel der europ. Nationen. Aus d.Franz. Berl. I7S0.
§- 411 .
Der aus dem Aus- und Einfuhrhandel hervorgchende Vor-thcil findet sich 1) in dem reinen Gewinne der Kauflcute, wennsie die ausgcführten Maaren im Auslände, und die dafür cingc-tauschtcn fremden wieder im Innern um einen die Kosten über-steigenden Preis verkaufen. Hätte man genaue Verzeichnisse derAus- und Einfuhr, würden ohne Zutritt anderer Leistungen allecingeführtcn Maaren mit ausgeführtcn vergütet und alle Geschäfte