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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
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arbeitung sind anerkannt. >lac-LnUneI>, 8lut. ncc. II, 37. —Unter die nützlichen Seiten dieser Verbindung gehört, daß dieZwischenzeiten zwischen den Feldarbeiten vollständig ausgefüllt, daßalle Familienglicder, selbst Kinder, zum Erwerbe auf angemesseneWeise beschäftiget werden können und daß die Zerstückelung desGrundeigenthums leichter unschädlich wird. — Von diesem Ge-werlsbetriebc verschieden ist die häusliche Bereitung von Gewerks-waaren für den eigenen Bedarf, die man hauptsächlich in entle-genen schwach bevölkerten Gegenden anlrifft, vgl. Olassen, Bei-träge z. e. Uebers. d. Nation. Jndustr. in Dänemark, S. 180(deutsch von Gliemann, Altona, >820).

(/<) Vorzüglich die Bearbeitung des Flachses, Weben, Schmieden rc..—Die Weberei ist eine sehr häufige Beschäftigung der Landleute undeignet sich darum sehr gut für sie, weil man eine große Mengegewöhnlicher Jeuche nöthig hat. Im preuß. Staat waren >837-232,000 Webstüble in Flecken und Dörfern, auf denen die Lein-weberei als Nebengcschäft getrieben wirb, und die freilich auchnur in dem kleineren Theile der Zeit (etwa l/^) im Gange sind,Hoffmann, Die Bevölk. des pr. St. S. >S7. Im I. 1843 zählteman überhaupt 276 l l l zur Nebenbeschäftigung benutzte Stühle,Dieterici, Stat. Tab. S. >55. — In Böhmen sind gegen 20 000Baumwollenwebstühle der Landwcber, welche sich weit besser be-finden, als die ununterbrochen auf dem Stuhle arbeitenden sog.Commercialweber. Czörnig, Statist. Tafeln für 1812. — Sci-denwebcr im Canton Zürich, Baumwollenwcber in Appenzell a.R., Barmen, dem baier. Oberfranken (Hof, Münchberg rc.),Leinweber auf der Rhön, dem Bogelsberg, der Alp, in Böhmen,Schlesien, Westfalen, im K. Hannover rc. — Strohflechren imSchwarzwalde, besonders im Florcntinischen. Doch vertragen sichmit seiner Flechtarbeit keine härteren Verrichtungen, welche dieFinger ungelenkig machen würden, weßhalb die flechtenden Bauern-töchter sich häufig Mägde miethcn. Bronn, Reise II, 434. —Die zahlreichen Verfertiger von Uhrtheilen in der Gegend vonPrefcot (Lancasshire) treiben etwas Feldbau, wie die Weber umManchester, Din gl er, Pol. I. XXX, 203.

§. 398.

Beachtet man die Ausdehnung der einzelnen Gewerksuntcr-nehmungcn und das Berhälmiß zwischen den Unternehmern undLohnarbeitern, so findet man einen auffallenden Unterschied zwi-schen den Handwerken, welche im Kleinen, von einem selbstmitarbeitenden Unternehmer mir wenigen Geholfen und meistensmit einfachen Kunstmittcln getrieben werden, und den großenG ew e r ks u n t e r n e h m u n g e n, G r o ßg c w e r k e n (Fabri -ken und Manufakturen), bei welchen in hohem Grade vonder Arbeitsthcilung Gebrauch gemacht wird und, wie bei großenLandgütern (Z. 369) ein (wo nicht mehrere) besonderer Borste-