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gleiche mit dem Ertrage anderer Bodciibcmitzungen nur eine ge-ringe Rente giebt, so hat dicß nachthcilige Folgen («). 1) Esfehlt an einem Antriebe, Holz zu sparen und man ergiebt sichaus Bequemlichkeit einem verschwenderischen Holzvcrbrauche (-).Eine mäßige Erhöhung dcs Holzprciscs würde diesem volkswirth-schaftlichen Ucbelstandc abhclfen, ohne den Holzconsumentcn son-derlich lästig zu sein, weil man durch haushälterische Einrichtungenbeim Brennen und Bauen mit einem geringeren Holzvorrathecbensoleicht, als jetzt mit einem größeren auskommen kann (e).
2) Es unterbleibt die Anwendung der Ersatzmittel, welche sonstdie Stelle des Brennholzes vertreten könnten, z. B. des Torfes.
3) Die Waldcigncr finden auch keine Ermunterung, die Bewirt-schaftung ihrer Forsten zu verbessern, z. B. Blößen zu bepflanzen,bessere Holzarten einzuführcn, Beschädigungen und Mißbräuchezu verhüten und dcrgl., weil sie für die hierauf gerichteten Aus-gaben und Bemühungen keine Belohnung zu hoffen haben.
(«) Pfeil, a. a. O., I, 522.
(-) Darum läßt sich aus der wirklichen Verzehrung nicht auf dasBcdürfniß schließen, und es ist schwer, das letztere genau auszu-mitteln. Während man in Oesterreich auf die Familie jährlich 6Klafter Brennholz rechnet (Andrc, Zahlcnstat. I, Beil. XXlli),welches, da auf dem Joch in Oe. unter der Enns 0,°" Klafterdurchschnittsmäßig erzielt werden (nach Haas, Der Waldstand imErzh. Oe. u. E., Wien, >846) 7," Joch — 11 /z bad. — 16 pr.M. für die Familie anzeigt, so halten Andere einen Morgen aufden Kopf für hinreichend. In Nordamerica dagegen fordert manfür jede Feucrstclle wenigstens 10 Acr. (I5s/z pr. M.) Waldboden(Mndiso», s. Sinclair, Lode, S. 40 der .4. U.). In Obcrsteier-mark werden im Ganzen zum Brennen, Bauen rc. 14 Klafter,in Unterst. 7 Kl. auf die Familie angenommen, welche (zu 1 >/,Kl. Zuwachs vom Joch) 10/ und S,° Joch erfordern, Hlubek,S. 9l. 92. In Frankreich kommt auf die Familie ein HektarWaldfläche, wobei die klimatische Wärme des südlichen Landes-theiles und die Hülfe der Steinkohlen zu berücksichtigen sind. InBaiern kommen (1844) auf die Familie 7/, auf den Kopf l/*bai. Morgen Wald, und wenn etwa 1 bad. M. — l/ pr. — 1 ,°"bai. M. als der Bedarf eines Kopfes angesehen wird, so sind an36'Proc. der Waldfläche disponibel, so daß ihr Holzertrag in Ge-werken verbraucht oder ausgeführt oder ihre Fläche gerodet wer-den könnte. Bei guter Forstwirthschaft und fleißiger Holzsparungwird im Klima von Deutschland das gesammte Holzbedürfniß,auf die Familie ausgcschlagen, nicht mehr als 5 pr. Morgen Waldfordern, oder 1 pr. — 0/ bad. Morgen auf den Kopf, und beigehöriger Benutzung der Surrogate wird man mit einer nochkleineren Fläche ausreichcn. Bei einer Bevölkerung von 4000 Men-