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kunstlosen Betriebes war, Z. 3S1 (S). Andere Mineralien, vor-züglich Blei, Eisen, Steinkohlen und dcrgl. erhalten leichter beistarkem Begehre einen solchen Preis, welcher nach Bestreitungder Kosten einen ansehnlichen Reinertrag giebt, doch wird der-selbe oft durch Unfälle oder zunehmende Schwierigkeiten der Ge-winnung geschmälert, so daß er dem Ertrage anderer Bodenbe-nutzungen in Hinsicht auf Sicherheit nachsteht (S). Er würdegrößtcnthcils als Grundrente dem Eigenthümcr des Bodens zu-fallen, wenn nicht nach den gesetzlichen Einrichtungen der meistenLänder das Recht zum Betriebe des Bergbaues von dem Grund-eigenthume getrennt wäre und der Eigenthümcr blos auf Ent-schädigung für die ihm entgehende Benutzung der OberflächeAnspruch hätte (o).
(a) Einer der neuesten Reisenden, Hall, bestätigt, was schon Smithaus älteren Berichten angeführt hatte, daß man in America denBergbau auf Silber für bedenklich, auf Gold aber für höchst ge-wagt ansche, ob es gleich an einzelnen Fällen, wo Unternehmergroßen Reichthum erworben haben, nicht fehlt. Die Abgabe an denStaat mußte in Peru beim Silber von '/z auf beim Goldeauf des rohen Ertrages herabgesetzt werden, in Mexico kamsie 1780 beim Golde, 1822 auch beim Silber auf 3 Proc. herab.Die Grube Anima Valenciana trug im Durchschnitt der 9Jahre 1794—1802 jährlich roh 158 929 Mark oder 1'537 486 Pia-ster, die Kosten und Abgaben machten 894 007 Piaster, also bliebReinertrag der Unternehmer 643 479 Piaster oder 41 Proc. Dießist aber das reichste Silberbergwerk in Mexico, nach welchem dieanderen nicht beurtheilt werden können. Der erzführende GangVota madre ist auf einer Erstreckung von 12 000 Met. (40 000bad. Fuß) bearbeitet worden; er bat, wo er unzertheilt ist, mei-stens 12—15 Meter Mächtigkeit und große Tiefe. Neuerlich ist derreine Ertrag dieser Grube auf 5 Proc. gesunken, hauptsächlich weilseit 1811 Wasser in sie gedrungen ist, welches nun den größtenLheil ihrer Tiefe ausfüllt. Humboldt, Assai pollt. IN, 409.—Storch, I, 393.III, 15.— Adams, 'I'Iie aotual state ok tbe mexicanmiues, 1825. — Heidelb. Jahrbücher, 1825. S. 712. — In Bra-silien ist bei sehr nachlässigem Betriebe doch die Abgabe an denStaat des Goldes geblieben. Spix und Martius, Reise, I,346. — In Nord-Carolina werden die seit einigen Jahrzehndeneröffncten Goldgruben (oder Schwemmwerke) noch fürdes Rohertrages verpachtet, aber nur in der Hoffnung außeror-dentlicher Funde kann sich der Unternehmer zu dieser hohen Ab-gabe entschließen; s. Olmstod in I'axlor, Illulos. ma^aL. Nr.325. S. 375. Das Graben geschieht zum Thcil von Abenteurern(Julius, Nordamerica's sittl. Zustände, I, 75), wie auch in derGegend von Arispe (Mexico) die sog. Oambusinos umherziehen,um Goldlager zu suchen. — Im Himmelsfürsten, dem reichstensächs. Silbcrbergwerke, wird der Reinertrag auf 27 Proc. des ro-
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